Neues aus der Welt der Märchen

Unsere beiden Vorzeigepolitiker, Werner Faynocchio und sein Adlatus schweigen. An sich wäre dies eine gute Sache, die beiden haben uns ohnehin schon genug belogen. Nur, dieses Schweigen hat nichts Positives an sich.

Für unsere Beiden bedeutet „nichts sagen“ nur „nicht zu lügen“. Wann sie lügen kann man relativ leicht erkennen, ihre Lippen bewegen sich.

Der Grund für das „Schweigen“: Das „Hypo Alpe Adria-Desaster“, für dessen Ausgang unsere beiden Realitätsverweigerer die Verantwortung tragen. Anstatt uns wie gewöhnlich anzulügen, ziehen es die beiden Zierden vor, nichts zu sagen und schickten ihre, gleichfalls entbehrlichen Testdummies, als Kugelfang in die Schlacht, genauer gesagt, ins Pressefoyer.

Sie schweigen, weil sie uns nicht mehr so oft belügen wollen. So selbstlos sind sie, unser Faynocchio und sein Kofferträger, der Schwindelegger. Ich rätsle zurzeit immer noch, wer von beiden der größere „JA-Sager“ ist und die bessere Gleitfähigkeit besitzt.

Anstatt endlich einmal Rückgrat zu zeigen und dem Volk die Wahrheit, die wirkliche Wahrheit und nicht die Wahrheit aus sozialdemokratischer Sicht, zu sagen, verarschen uns die beiden Vögel weiter. Und die Karten auf den Tisch legen, werden diese beiden Lügfixe sicher auch nicht, denn damit würden sie uns ihr Versagen offenbaren.

Unsere beiden Spezialisten dürften sich offenbar an das Wunder mit dem nicht vorhandenen Budgetloch erinnern und beten nun inbrünstig zu den Schutzheiligen für Sozialdemokraten und andere Versager um die ersehnte Hilfe.

Und so wie es scheint dürften ihre Gebete Wirkung zeigen. Laut dem Hypo-Vorstandschef betragen die „wirklichen“ Problemkredite nur 8,5 Milliarden Euro.

… Die konkreten Abwicklungskosten werde man erst in zehn Jahren kennen, sagt Alexander Pirker. Derzeit gebe es einfach “zu viele Variablen”. …

… Eine Spanne könne seriöserweise erst beziffert werden, wenn die Details zur nun gewählten Anstaltslösung ohne heimische Großbanken ausgearbeitet seien. “Eine endgültige Zahl gibt es in zehn Jahren”, so Picker in Ö1. … (Zitat „diepresse.com“)

Und die kolportierten 19 Milliarden bewertet Picker als zu hoch. Egal wie die finanzielle Situation wirklich ist oder wie unsere Berufslügner die Lage einschätzen, die Leidtragenden sind die Steuerzahler und die Konzerne oder besser formuliert, die „Amigos“ und deren Helfer, sind die großen Gewinner.