Neues aus der Welt der rot-grünen Sumpfbewohner

Ein zufriedener WienerDie „Via Vassilakou“ oder auch „Straße der Amigos“,  Wiens Mahnmal für politische Misswirtschaft, kommt nicht aus den Schlagzeilen. Diesmal sind es nicht die Kosten für das Denkmal, das sich unser „Griechischer Importartikel“ selbst gesetzt hat und das sich Wien eigentlich nicht leisten kann.

Jetzt ist es die „Straße der Sieger“, auf der sich so mancher Sportler mit seinen Fuß- und Handabdrücken verewigt hat, die dem rot-grünen Moloch zum Opfer fällt. Dass Maria Vassilakou und Genossen mit gesellschaftlich anerkannten Werten nichts anfangen können ist schließlich nichts Neues.

Warum den geistigen Kindern Erich Honeckers eine „Straße der Sieger“ ein Dorn im Auge ist, dürfte den meisten  Wienern nicht verborgen geblieben sein. Unsere, an fortschreitender Demenz leidende Stadtregierung hat bereits bei einem beträchtlichen Teil der Wiener Bevölkerung die Akzeptanz verloren und ist bereits auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit, wo bereits ihre Mutterpartei, die KPÖ, im Meer der Vergessenheit dahindümpelt. Und da ist es doch durchaus verständlich, dass man eine „Straße der Sieger“, wie schmerzhafte Hämorriden wahrnimmt.

Dass man auf diesen Walk of Fame bei der Planung der Neugestaltung schlichtweg vergessen habe, bestreitet man bei der MA 28 (Straßenbau). “Das Konzept sieht einen einheitlichen Bodenbelag vor”, sagt ein Sprecher. Hinzu kommt: Im Winter bildete sich oft Eis in den Vertiefungen – eine Stolperfalle für Fußgänger. („kurier.at“)

Da können einem ja die Tränen der Rührung die Wangen hinunterkullern. Fast hätte ich es doch geglaubt, dass unseren Genossen wirklich das Wohl der Bevölkerung am Herzen liegt. Zum Glück sind mir in diesem Moment der Sentimentalität, wieder die regelmäßigen Abgaben- und Gebührenerhöhungen eingefallen. Und meine Welt war wieder im Lot.

Dabei hätte die Straße der Sieger nicht zwingend verschwinden müssen, wie das Beispiel “Steine der Erinnerung” zeigt: Diese Mahnmale für Holocaust-Opfer wurden – eingelassen in farblich passende Granitsteine – wieder in die Mariahilfer Straße eingebaut, heißt es bei der MA 28. („kurier.at“)

Da sieht man es wieder. Wären es jüdische Sportler gewesen, die sich da verewigt hätten, ja, dann würden diese, an sportliche Spitzenleistungen erinnernde Steine, nicht demnächst in irgend einer „öffentlichen Bedürfnisanstalt“ einen Teil des Bodenbelags bilden, da würden sie, mitten auf der Mariahilfer Straße, goldumrandet und  mit übergroßen marmornen Texttafeln, die auf den Werdegang des jeweiligen Sportlers und die Bedeutung der jüdischen Kultur für den Spitzsport hinweisen, das flanierende Volk erfreuen.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!