Neues aus Wiens geschützter Werkstätte

Wenn man in den letzten Tagen die Tageszeitungen durchblättert oder die Online-Ausgaben durchwälzt, klettert kontinuierlich Magensäure die Speiseröhre hinauf. Man könnte fast glauben, wenn man die Berichte zur Mariahilfer Straße liest, dass Wien von „Dumm und noch Dümmer“ regiert wird.

Michael Häupl hat vor der Nationalratswahl bezüglich der Mariahilfer Straße große Töne von sich gegeben und was ist bis jetzt passiert? Natürlich nichts, naja, fast nichts. War ja zu erwarten, große Klappe und nichts dahinter. Zwischenzeitlich hat sich nur eines geändert. Mehr sinnlose Diskussionen über noch dümmere und höchstwahrscheinlich noch teurere Ideen.

Michael Häupl sollte die Konsequenzen ziehen, entweder die Notbremse ziehen und den ursprünglichen Zustand der Mariahilfer Straße wieder herstellen, oder zurücktreten. Er ist offenbar nicht mehr in der Lage, diesen elterlichen Unfall beim Liebesspiel unter Kontrolle zu halten. Wenn nicht dieses Gerücht der Inkompetenz im Raum stehen würde, könnte man fast meinen, dass zwischen Maria Vassilakou und Michael Häupl eine Art Sado-Maso-Beziehung  besteht und es Michael Häupl genießt, an einem Nasenring durch Wien gezogen zu werden.

Mit etwas Fantasie kann man sich die Spiele der Beiden in der „Dunklen Kammer“ durchaus vorstellen. Während ich diese Zeilen zu Papier bringe, formt sich in meinen Gedanken langsam folgendes Bild:

„Ein Mann, korpulent und in den Sechzigern, nackt und voller Erwartung, auf einen schwarzlackierten Bock geschnallt, vor Erregung zitternd und schwitzend. Eine Frau, die jünger ist, als ihr verlebtes Gesicht vermuten lässt, ihre Speckwülste in ein viel zu enges grünes Lacklederdress gepresst, steht hinter ihrem devoten Opfer,  das lustvoll stöhnt und mit immer lauter werdender Stimme schreit und vor Lust quiekt, als unsere Domina des Grauens, mit der Peitsche zu arbeiten beginnt: „Fester, fester meine Herrin, schlag mich, jaaah, jaaah, fester, mehr, mehr“.

Und ganz langsam beginnt die Fürstin der geistigen Dunkelheit, mit einem genussvollen Lächeln auf den Lippen, ihrem Sklaven, dessen Bitte zu erfüllen. Jeder neue Schlag mit der Peitsche, fällt stärker aus, als der vorherige. Und das Lächeln auf ihrem Gesicht wird immer breiter und die Schmerzensschreie des Opfers immer lauter.“

In diesem Sinne: Freundschaft Genossen