Neues von unseren Sitzpinklern

Dass Wiens Partei der bunten Vögel nicht gerade von geistiger Leistungsfähig gesegnet ist, wurde wieder einmal bewiesen.  Unser griechisches „Prachtstück“ hatte eine neue Eingebung. Sie will die Wintersperre bei den Schanigärten aufheben. Was für eine Idee.

Auch wenn die arktischen Temperaturen in den Wintermonaten schon eher selten sind, wären selbst Temperaturen um die 8 Grad  einem längeren „Verweilen“ in einem Schanigarten abträglich, auch bei der Verwendung von Heizpilzen.

Offensichtlich weiß unser „Geschenk“ aus Griechenland nicht, was in Wiens Partei der „Eierlosen“ alles so an Geistreichem abläuft. Einer von ihren politischen Handlangern, Rüdiger Maresch, hat vor geraumer Zeit  in seinem Verbotswahn eine Leidenschaft entwickelt, den Heizpilzen den Todesstoß zu versetzen.

„Weniger Freude als die Beiselbesucher hat damit der Umweltsprecher der Wiener Grünen, Rüdiger Maresch, der die neue Sitte der Beheizung von Gastro-Außenbereichen als “unglaubliche Energieverschwendung” bezeichnet. Schon im Dezember 2007 wollte er gemeinsam mit seinen Parteikollegen aus Klimaschutzgründen im Wiener Gemeinderat ein Verbot für die Aufstellung von Terrassenstrahlern im öffentlichen Raum herbeiführen. Allerdings hat der Antrag der Grünen damals bei Weitem nicht die notwendige Mehrheit gefunden.“ (Zitat: „wienerzeitung.at“)

Und jetzt dieser Vorstoß. Wie stellt es sich nun unser politischer Scherzartikel vor, die Wiener in der kalten Jahreszeit in einen Schanigarten zu locken, wenn gleichzeitig ein Verbot von Heizpilzen angestrebt wird?

Natürlich hat man da auch so seine Vorstellungen – „Kuscheln statt heizen“. Dieser Geistesblitz wurde allerdings bereits vor einiger Zeit geboren.

Während der grüne Umweltsprecher Rüdiger Maresch schon seit Jahren ein Verbot der Heizpilze fordert („ein Wahnsinn, dass wir die Luft heizen“), ist seine Parteikollegin, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou zurückhaltender: Zwar glaube sie, „dass es in der Bevölkerung und bei den Wirten immer mehr Verständnis gibt, dass wir nicht einfach in die Luft heizen“, aber eine Lösung müsse mit der Gastronomie selbst gefunden werden, so Vassilakou zur „Presse“. Vorerst habe sich die Stadt darauf beschränkt, Wirte zu „belohnen“, die freiwillig auf Heizpilze verzichten: Mehr als 2000 Decken, die Gäste ohne Energieverschwendung warm halten sollen, habe die Stadt Wien zuletzt verteilt – mit der Aufschrift „Kuscheln statt heizen“. (Zitat: „diepresse.com“)

Was für ein Schwachsinn. Aber da diese Idee von den Grünen kommt, muss sie ja gut sein. Schließlich sind unsere Grünen die Besten.

Letztendlich wird der Vorstoß, die Wintersperre bei den Schanigärten aufzuheben nur ein Vorwand sein,  erneut die Gebühren für die Schanigärten zu erhöhen, jetzt wo auf der Mariahilfer Straße genug Platz für derartige Abzockzonen ist – Schanigärten anstatt Plätze ohne Konsumationszwang.