Neues von Wiens bunter Vielfalt

Es war wieder einmal so weit. Unter Wiens geistigen Minderheiten dürfte es wieder einmal böses Blut  geben. Drei junge Osteuropäer, sicher alles bestens integrierte Mitmenschen und vielleicht auch noch sozial engagiert, fingen sich nach dem Besuch  der „Lugner City“  ein paar blaue Bohnen ein.

Ja, daran merkt man, dass es Frühling ist. Natürlich merkt man es nicht an den blauen Bohnen, die fliegen ja bekanntlich ganzjährig durch die Wiener Luft. Man merkt es viel mehr daran, dass sich mehr sozial benachteiligte Mitmenschen auf Wiens Straßen herumtreiben als sonst, die sich auf unterschiedliche Art und Weise bemühen, integriert und beachtet zu werden.

Nach ÖSTERREICH-Recherchen soll es sich bei dem Gesuchten um einen Albaner handeln. Ein Insider: „Das Ganze dürfte ein gezielter Racheakt gewesen sein. Der Angreifer mit der Pistole ist kürzlich verprügelt worden und hat bei dem Ausgang auf seine Peiniger gewartet.“ (Zitat: „oe24.at“)

Wer ist der geheimnisvolle Insider? Vielleicht die Reinigungsfrau der gebührenpflichtigen Toilette in der „Lugner City“? Wir werden es höchstwahrscheinlich nie erfahren.

Nun aber wieder zurück zu unseren ungemein wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft. Natürlich ist es nur Zufall, dass ein paar unschuldige junge Menschen, die wahrscheinlich nie etwas Böses getan haben, geradewegs in die Flugbahnen mehrerer, hintereinander abgefeuerten Kugeln liefen. Ein bisserl ungeschickt sind sie schon, unsere jungen Buben.

Weshalb ich es weiß, dass dies nur ein dummer Zufall, eine bedauerliche Ungeschicklichkeit war? Mir passiert das doch auch dauernd. Ich laufe doch ständig umherfliegenden blauen Bohnen in die Flugbahn. 🙂