Neues Wahlrecht Adieu – > Adieu Demokratie

Neue Österreichische FlaggeSo wie es scheint, wird es in Wien die angekündigte Wahlrechtsreform nicht geben. Unser kleiner Dicker hat die Verhandlungen darüber für beendet erklärt. Michael Häupl hat es also wieder einmal geschafft, dem demokratischen Gedanken einen heftigen Schlag zu versetzen.

Und die Grünen, naja, die halten Still, wie eine alte, geldgeile Bahnhofsnutte, damit Michael Häupl den Inhalt seiner Blase in aller Ruhe über ihren Köpfen, entleeren kann. Und all das nur für ein paar Plätze am Futtertrog und die Genugtuung, es den Autofahrern so richtig zeigen zu können.

Politisch gesehen, scheinen sich unsere Grünen ja damit zu begnügen, die Interessen und Bedürfnisse ihrer Kernwählerschaft, die gesellschaftlichen Randexistenzen, wie die in Mariahilf und Neubau ihr Unwesen treibenden Bobos, und sonstiger mentaler Schadensfälle zu stillen und jenen geistigen Grenzgängern, die aus ihrer, vom Durchschnitt abweichenden sexuellen Orientierung, politisches oder finanzielles Kapital schlagen (wollen), zu suggerieren, dass es etwas Besonderes, etwas Elitäres ist, wenn man sich nach vorne bückt, um einem Gleichgesinnten den Ausgang des Verdauungssystems anzubieten. Ja, das ist sicher elitär und etwas ganz Besonderes.

Es ist also wieder alles beim Alten geblieben. Die SPÖ wird, zu mindestens in der Theorie, es wieder schaffen, mit ungefähr 44 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit zu halten. Und den Grünen hat unser Michl nicht nur ihren Platz in der politischen Landschaft zugewiesen, sondern sie auch ganz offiziell zu dem gemacht, was die Mehrheit der Bevölkerung bereits seit geraumer Zeit erkannt hat, sie selbst aber zu verdrängen versuchen, dass sie eigentlich nur ein politischer Witz sind, eben die Hofnarren der SPÖ.

Offenbar haben die geistigen Leuchten im Dunstkreis von Maria Vassilakou immer noch nicht erkannt, dass sie von Michael Häupl ausgetrickst worden sind, sie zu den Deppen der Nation gemacht worden sind. Im Prinzip ist es auch egal, ob unsere Grünen sich politisch behaupten können. Schließlich ist es für die grüne Wählerschaft ohnehin nur von Bedeutung, dass sie ihren etwas einfältigen Lebensstil unbehelligt, auf Kosten der Allgemeinheit weiter führen können.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!