Nicht gerade eine Glanzleistung

Was für ein ElendUnd wieder einmal hat sich ein Politiker geoutet. Nein meine lieben Leser und Leserinnen, diesmal ist es kein SPÖ-Mandatar oder gar ein Paarhufer, ein grunzendes Rüsseltier aus dem Hause Glawischnig, nein, diesmal hat es doch glatt die FPÖ erwischt.

Unser kleiner blauer Schreihals, so berichtet Werner Faymanns inoffizielles Propagandablatt, hat doch glatt die politische Konkurrenz, im Internet, als Bastarde und „scheiß Primaten“ bezeichnet. Nicht gerade die feine englische Art, und eines Politikers nicht würdig. Aber doch nachvollziehbar, irgendwie verständlich. Vor allem wenn man bedenkt, welche genetische Unfälle, welche Fehler der Natur,  in den Reihen von SPÖ, den Grünen und auch bei den übrigen politischen Schmarotzern und Steuergeldverschwendern, ungestraft ihr Unwesen treiben dürfen.

Nur, die Sprüche über „Exekutieren“ oder das „Levitenlesen“ mit einem Baseballschläger, naja das war mehr als entbehrlich. Obwohl ein Baseballschläger, der im Verdauungsendtrakt eines so verdienten Genossen, wie unseres Wernes, oder der in Wien überaus populären Mary V., steckt, der würde doch mit Sicherheit das äußere Erscheinungsbild der Beiden etwas aufpeppen und sicher ausgesprochen dekorativ wirken, nicht wahr meine Freunde. 🙂

Der 41-Jährige hatte im Internet mit Parolen wie “Bastarde” oder “scheiß Primaten” zu Gewalt gegen Politkollegen aufgerufen, deckte ÖSTERREICH auf. Zudem habe er Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) mit einem Baseballschläger “die Leviten lesen” und das “korupte pack in unseren parlamenten exekutieren bevor noch grösseres unheil über uns hereinbricht” wollen. Weiters meinte er, “es wäre zeit für ne gen bombe die alles islamische aus dieser welt eliminiert” (Rechtschreibfehler jeweils im Original, Anm.). („oe24.at“)

Wenn schon Reinhold Mitterlehner für sein Tun den Baseballschläger verdient hat, was hätte dann wohl unser Schwindelegger verdient?

Man kann Helmut Purzner sicher nicht als besondere Leuchte, Genie oder gar als Zierde der Partei bezeichnen.  Aber eines hatte er doch, Charakter. Unser blauer „Freund“ zog die Konsequenzen seines Handelns und legte seine Parteimitgliedschaft zurück.

Scheinbar verfügt der Gute über etwas mehr an Charakter, als diese geistigen Gratwanderer von der politischen Konkurrenz, bei denen ja bekanntlich nach einer ähnlichen verbalen Entgleisung ein Rücktritt oder gar ein Parteiaustritt selbstverständlich nicht zur Diskussion steht, da es sich ja nur um einen „bedauerlichen“ Einzelfall handelt, den man überdies bedauert. Interessant ist es schon, dass bei „unseren Armen im Geiste“ bei einem verbalen Ausrutscher immer eine „Entschuldigung mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns“ ausreicht.

Österreich würde es in der Tat erheblich besser gehen, wenn unsere, sich am Futtertrog so wohlfühlenden „Freunde des Volkes“,  gleichfalls so viel Charakter zeigen würden, und die Konsequenzen für ihr Versagen Handeln ziehen täten.

Und wie schön, wie lebenswert könnte da erst Wien sein, wenn Michael Häupl, Maria Vassilakou, Renate Brauner und wie sie sonst noch heißen, diese politischen Fehlbesetzungen, diese Günstlinge des Amigosystems, zurücktreten, und den Weg für ein schöneres, besseres Wien, frei machen würden.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!