Nicht gerade viel in der Birne

So wie es scheint, entwickelt sich eine von Österreichs beliebtesten Hamster- und Vogelkäfigeinlagen, zum Lobbyisten unserer Hundebesitzer, die bei vielen Österreichern die gleiche Beliebtheit genießen wie Raucher, Radfahrer oder Hämorriden.

Besser man schreibt über ein paar Schwachköpfe mit mentalen und sozialen Defiziten, die mit den Transportbedienungen unserer  staatlich geschützten geförderten Verkehrsmitteln nichts anfangen können, als dass man die Wahrheit über unsere „Freunde des Volkes“ schreibt und dadurch vielleicht ein paar gut bezahlte Anzeigen unserer immer so sozial agierenden Kanzlerpartei verlieren würde.

Nachdem sich kürzlich eine Wiener Kindergärtnerin als das geoutet hatte was sie eigentlich ist, traf es wieder eine Angehörige des weiblichen Geschlechts, die für ihren Gehsteigpinkler, diesmal in einem Bus der Wiener Linien, eine Ausnahme wollte.

… “Plötzlich hat mich der Busfahrer gefragt, ob ich einen Beißkorb habe. Es gibt für so kleine Hunde aber keinen. Und die Tasche war ja ohnehin verschlossen.” Das reichte dem Chauffeur aber nicht: Verärgert stellte er den Motor ab, weigerte sich abzufahren. …

… Die Wiener Linien meinen zu dem Vorfall: “Es ist klar geregelt: Der Hund braucht entweder einen Beißkorb oder eine spezielle Transportbox. Alles rechtens.” … („heute.at“)

Also meine tierlieben Schwachköpfe, wenn ihr damit Probleme habt, euch in öffentlichen Verkehrsmitteln richtig zu benehmen oder ihr euch mit euren geliebten Umweltverschmutzern nicht willkommen fühlt, dann fährt doch, verdammt noch mal, entweder mit einem Taxi oder kauft euch ein Auto.

Und wie man in der Printausgabe von „Heute“ nachlesen kann, schaffte sie es dennoch, mit ihrem Kläffer, in einem Bus zu fahren. Offensichtlich gab es da einen Busfahrer, der sich nicht so mit den Transportbedingungen beschäftigt hatte, wie er es eigentlich tun hätte sollen.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!