Noch einmal davon gekommen …

§§ - Rot-Schwarz - abgenütztHeute war es endlich soweit. Es hat Ernst Strasser endgültig erwischt. Allerdings kein richtiger Grund zur Freude. In den „unabhängigen“ Medien ist zwar in den Schlagzeilen zu lesen, dass unser „Vorzeigepolitiker“ zu drei Jahren Haft verurteilt worden ist, allerdings nur auf dem Papier.

Denn, oh welch eine Überraschung, unserem ach so wertvollen Mitglied der Gesellschaft, dem eine verwandtschaftliches Verhältnis zu Pinocchio nachgesagt wird,  wurde ein besonderes Geschenk gemacht. Nach sechs Monaten Haft darf unser „Opfer journalistischer Intrigen“ den Antrag auf elektronisch überwachten Hausarrest stellen. Was für eine harte Strafe es doch sein wird, sich in seinem Eigenheim aufhalten zu müssen.

Ob die Fußfessel genehmigt wird, müsste der Leiter der betreffenden Justizvollzugsanstalt entscheiden, wobei dabei die Wahrscheinlichkeit zu prüfen ist, ob Strasser Chancen auf eine vorzeitige bedingte Entlassung nach der Hälfte der über ihn verhängten Strafe hat. Sollte Strasser die Fußfessel zugesprochen werden, könnte dieser die restliche Strafe – an die elektronische Leine angehängt und von der Vollzugsdirektion überwacht – zu Hause verbüßen. (vienna.at)

Ja, da hat unsere Justiz wieder gezeigt, wie hart sie gegen Korruption vorgeht. Und der „gelernte“ Österreicher hat bereits jetzt schon eine Ahnung, wie diese Entscheidung hinsichtlich der Fußfessel lauten wird.

Ein Schelm ist, der hier Böses denkt. 🙂