Nur ein weiterer Fall von natürlicher Selektion

Und die Natur hat wieder einen ihrer Fehler korrigiert. Nein meine lieben Leser und Leserinnen, weder Werner Faymann, noch Michael Spindelegger oder gar Maria Vassilakou sind in eine Wohnung gezogen, wo das „Türschild“ ein Stein aus Marmor ist. Aber dennoch gibt es einen neuen Kandidaten für den Darwin-Award.

Ein offenbar nicht gerade mit viel Verstand gesegneter 21-jähriger Mitbürger aus dem schönen Niederösterreich glaubte offenbar leicht zu Geld kommen zu können in dem er unmaskiert eine Tankstelle überfällt. Für den Verblichenen gilt natürlich auch postum die Dummheits- und Unschuldsvermutung.

Als das Opfer anstatt das verlangte Geld heraus zu geben flüchtet, steht er da, der arme Tropf, als neuer Abschreibposten der Gesellschaft und kann es nicht fassen. Da er offenbar nicht zu den hellsten Köpfen unserer Zeit gehört, flüchtet unser „Spezialist“ auch noch mit seinem eigenen Auto, welch ein Genie.

So geschickt wie sich unser Held anstellte, fiel er natürlich unseren pfiffigen Ordnungshütern auf und es kam wie es kommen musste.

Die Beamten konnten beobachten, wie er auf dem Fahrersitz mit einer Waffe “herumfuchtelte”. “Er wurde mehrmals aufgefordert, auszusteigen und sich zu ergeben”, schildert Baumschlager. Obwohl die Lage aussichtslos erschien, sei er auf der Beifahrerseite ausgestiegen und mit der Waffe im Anschlag auf die Beamten losgegangen. Die Polizisten hätten daraufhin auf den Täter gefeuert. (Zitat: „kurier.at“)

Und was hat Hermann Greylinger, seines Zeichens Vorsitzender der österreichischen Polizeigewerkschaft in diesem Zusammenhang zu sagen, leider nichts Geistreiches. Verzeihung, meine Schuld, wie kann man sich von einem sozialdemokratischen Politiker etwas Geistreiches, etwas Sinnvolles erwarten.

“Alles, was sich nicht deutlich durch Bauart und Ausführung klar von einer echten Waffe unterscheidet, gehört verboten”. (Zitat: „kurier.at“)

Verbieten wir doch alles, das man für eine Gewalttat verwenden kann. Dann wird es eben keine Schnitzelklopfer mehr geben, auch keine Messer und keine Gabeln, da auch diese als Waffe verwendet werden könnten.

Was aber soll mit einer gefrorenen Hirschkeule geschehen? Steinhart wie sie so ist, kann man sie doch auch dazu verwenden, um dem nicht mehr geliebten Weibe, die Birne einzuschlagen oder den ständig nervenden Nachbarn, zu dem Mann mit dem Pferdefuß und den Hörnern auf dem Kopf zu schicken. Da können wir doch nur froh sein, dass die Saurier bereits ausgestorben sind.

Gegenstände zu verbieten, die eine Gefahr für Menschen sein können,  ist auch keine Lösung, schließlich ist unser Darwin-Award-Kandidat bei einem Raubüberfall in die Truhe gehüpft. Und sind Raubüberfälle nicht auch verboten? Also was hat das Verbot von Raubüberfällen also genützt? 🙂