Peinlicher geht’s wohl nimmer

Am Wochenende war es wieder einmal so weit. Unser Kanzler der Peinlichkeiten musste wieder einmal zeigen, wie tief man als Politiker sinken kann, wenn die Wähler vor der roten Fahne zu flüchten drohen.

Anstatt sich den wirklichen Problemen zu widmen, die Österreich hat, und Österreich hat genügend davon, begnügt sich unser Kanzler mit der Föhnfrisur und dem etwas angewärmt wirkenden Lächeln, Tom Neuwirth, der kurz davor steht, Maria Vassilakou an Peinlichkeit zu überbieten, kräftigst den Anus zu schrubben. Irgendwie erinnert mich das Ganze an die Affenpärchen im Tiergarten, wenn sie sich gegenseitig die Flöhe und die Läuse aus dem Fell hohlen.

So wie es scheint, dürfte es um die SPÖ wirklich nicht gut bestellt sein, wenn man sich so wie unser Werner, wie ein Schiffbrüchiger an ein Rettungsboot, das mit dem Kiel nach oben im Wasser treibt, in dem es nur so  von Haien wimmelt, an jemanden klammert, der eigentlich nicht weiß, ob er ein Männlein oder Weiblein ist und dessen größtes Problem des Tages es ist, zu entscheiden, welche Toilette er in einem Lokal aufsuchen soll, wenn es ihn „drückt“, das mit den Keramikmuscheln an der Wand, wo man unbedingt stehen muss, oder jenes für Sitzpinklerinnen.

Ja so hat jeder seine Probleme. Unser Prinz der Geschmacklosigkeit ist mit der Entscheidung, welche Toilette er benutzen soll  überfordert, und unser Werner, ja der hat eigentlich das größere Problem von Beiden, sich selbst.

Etwas Gutes hat die Sache aber schon, der Besuch von Tom Neuwirth beim Werner. Der weiß jetzt wenigstens, wie es ausschaut, wenn man Fans hat.

Der Werner und sein Michel sollten sich vielleicht auch einen Bart wachsen lassen und Frauenkleider tragen, vielleicht beseitigt das das Imageproblem der Beiden. 🙂