Petra Jens und das Einkaufswagerl

Unsere „smarte“ Petra Jens.  Die offizielle Bezeichnung für Petra Jens ist „Fußgängerbeauftragte“. Und sie verdient, wie man im Volksmund so treffend sagt, eine „Mörderkohle“.  Und was tut sie dafür? Eigentlich nichts. Sie braucht auch nichts für ihren Gehalt tun. Schließlich sitzt sie auf einem Versorgungsposten.

Ohne diesen wäre sie höchstwahrscheinlich nur ein weiterer Fall für das AMS. Fairerweise muss man sagen, dass sie aus ihrem Büroschlaf nicht nur für eine Kaffeepause aufschreckt. Nein, sie entschlüpft auch gelegentlich, so einmal oder gar zweimal im Jahr, Morpheus Armen um uns dann mit einem ihren Geistesblitzen zu beglücken. Diesmal ist es eine besonders ausgereifte Idee, mit der uns das grüne Quotenmädel beehrt.

Jens zum Thema Verkehr: “Ein häufiges Argument für das Auto ist der Transport von Waren. Dass es noch keine innovativen Angebote zum Warentransport für Zu-Fuß-Gehende gibt, ist für eine Smart City erstaunlich. Ich wünsche mir ein Einkaufswagen-Sharing-System zwischen Supermärkten und größeren Wohnsiedlungen. Zumindest als Pilotversuch.” (Quelle: PID der Stadt Wien)

Offensichtlich hat unsere „grüne Zierde“ noch nichts von Einkaufstrolleys gehört und vermutlich auch noch nie einen gesehen. Würde sie sich etwas mehr zu Fuß auf Wiens Gehsteigen herumtreiben, so wäre sie mit Sicherheit schon öfters über einen solchen Trolley gestolpert. 🙂

Nun aber wieder zu unserem grünen Genie. Wie stellt sich die Gute eigentlich die Umsetzung dieses Vorschlages vor, auch wenn es sich dabei nur um einen Pilotversuch handeln soll. Es müssen doch Möglichkeiten geschaffen werden, die Einkaufswagerl bei den „Wohnsiedlungen“ sicher parken zu können.  Höchstwahrscheinlich „sterben“ dafür wieder ein paar Parkplätze. Natürlich müssen auch die Einkaufswagerl gegen Missbrauch, Diebstahl und Beschädigung geschützt werden, sonst besteht die Gefahr, dass sich jeder „Gemeindebauadeliger“ oder „Sozialbaujunker“ seinen eigenen Einkaufswagen hält, um für den „Ernstfall“  gewappnet zu sein.

Und wer administriert das Ganze eigentlich. Es wird sich kaum jemand finden, der dies „ehrenamtlich“ machen würde. Sollte diese Schnapsidee tatsächlich umgesetzt werden, je dümmer und je unausgegorener eine Idee ist, umso schneller wird eine solche  Idee von unseren Rathausdümmlingen umgesetzt, die Mariahilfer Straße hat es uns so deutlich gezeigt, würde man sicher eine neue Gesellschaft oder Verein mit hochdotierten grün-rot besetzten Versorgungsposten schaffen, für die dann, natürlich wieder der Steuerzahler aufkommen müsste.

Wäre der Wiener tatsächlich daran interessiert, fünf oder zehn Kilo Lebensmittel mit einem „Wagerl“ nach Hause transportieren, so würde man mit Sicherheit mehr Einkaufstrolleys auf den Gehsteigen sehen.

Also liebe Petra, es ist schön, dass du vor der Öffentlichkeit dein Spitzengehalt rechtfertigen willst, aber bitte nicht mit solchen Schwachsinnsideen, die höchstwahrscheinlich nur den Steuerzahler wieder etwas kosten würden und keinen wirklichen Nutzen haben.