Politische Sumpflandschaften

Einfach nur EkelhaftInnsbruck, einst eine Olympiastadt, heute nur mehr eine Stadt wo sich diverse denkbefreite PolitikerInnen im politischen Sumpf suhlen. Innsbruck eine Stadt, so fern von Demokratie. Wie wenig überraschend. Wo „Grün“ mitmischt, muss naturgemäß ein Sumpf sein.
So wie es scheint musste Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer  (Für Innsbruck) für ihren Pakt mit dem Teufel bezahlen. Sie bewegte sich mit dem Verbot des Treffens der „Deutschen Burschenschaft“ in  der Innsbrucker Messehalle gefährlich nahe in Richtung „Arbeiter- und Bauernstaat“ im Stile einer  „Honeckerschen DDR“.

Ich persönlich bin auch kein besonderer Freund von Burschenschaften und ähnlichem, allerdings nicht aus politischen Gründen, ich halte nur nicht viel von derartigen Vereinen. Allerdings spreche ich diesen Gruppen, so lange sie sich im Rahmen der geltenden Gesetze bewegen, auch nicht das Recht ab, Treffen oder Bälle abzuhalten oder stelle deren Existenzrecht in Frage.

Kennzeichen einer demokratischen Gesinnung ist meiner Meinung nach auch, dass man jede andere (legale) politische Gesinnung akzeptiert, unabhängig davon, ob sie einem zu Gesichte steht oder nicht. Nur das tun unsere linksgedrehten Flaschen nicht, die „Wächter über die Demokratie“, die alles was nicht in das linke Horn bläst, als Rechts oder sogar, abhängig vom eigenen geistigen Leistungsindex, als „rechtsradikal“ bezeichnen.

Mit der erfolgten Zustimmung des Landes und der Wirtschaftskammer hätten somit 97 Prozent der Gesellschafter für eine Vertragsauflösung gestimmt, hieß es. Aus Sicht der Stadt würde die Durchführung der Veranstaltung der Landeshauptstadt erheblichen Schaden zufügen und “unseren Grundsätzen der offenen Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus widersprechen”, erklärte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer in einer Aussendung. (Zitat: „derstandard.at“)

„Vertragsauflösung“  welch ein Wort für einen Vertragsbruch. Dann könnte man auch meinen, dass ein Bankräuber kein Straftäter ist, sondern nur jemand ist, der einen alternativen Lebensstil pflegt oder ein korrupter Politiker sich nur alternativer Geldquellen bedient, um seinen persönlichen Lebensstil zu finanzieren, wenn er für die Durchsetzung eines bestimmten Gesetzes sich von Lobbyisten kaufen lässt. Man gibt dem Kind einen anderen Namen und schon ist die Welt wieder in Ordnung.

Ja, ihr Innsbrucker, ihr könnt wahrlich stolz auf eure Stadtregierung sein. Aber etwas Gutes kann man dieser traurigen Angelegenheiten doch abgewinnen – die Erkenntnis, dass rotz-grün in Wien nicht das Monopol auf politische Dummheit besitzt.

In diesem Sinne, meine lieben Innsbrucker, möget ihr möglichst lange und möglichst  teuer für euer Fehlverhalten in der Wahlzelle bezahlen. 🙂

Mehr zu diesem politischen Armutszeugnis aus Innsbruck:

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