„Post von Jeannée“

§§ - Rot-Schwarz - abgenütztElendes, niederträchtiges Pack. Mit diesen Worten zog sich der allseits bekannte Kolumnist Michael Jeannée, wieder einmal, für seine deutlichen Worte, die Missbilligung unserer Gutmenschen zu. Ist diese Kritik berechtigt? Nein, ich glaube nicht.

Eines kann man aber über seinen Kommentar mit Sicherheit nicht sagen, dass er sanft ausgefallen ist. Michael Jeannée spricht jedoch nur das aus, was sich viele Bürger denken. Seine Wortwahl, mit der er Menschen, die im Verdacht stehen, sich zusammenzurotten und als Gruppe eine Person auswählen um diese dann durch Androhung oder Ausübung von Gewalt zu berauben oder es zu mindestens versuchen, als Dreckskerle, elendes, niederträchtiges Pack, bezeichnet, erscheint mir durchaus als angemessen, natürlich sollte man dabei aber nicht die Unschuldsvermutung außer Acht lassen, manchmal geschehen doch noch Wunder.

Wieso sollte man mit solchen Zierden der Gesellschaft sanfter umgehen? Jeder, der Opfer einer Straftat geworden ist und vor Gericht hat mitansehen müssen, wie sich ein Richter windet, nur um einen, „von der Gesellschaft missverstandenen Menschen“, nicht zu einer unbedingten Haftstrafe verurteilen zu müssen, wird der gleichen Meinung sein wie Michael Jeannée oder den Tätern schlimmeres wünschen.

Und solche „Unschuldslämmer“, die sie vorgeben zu sein, dürften diese „Spezialisten“ auch nicht sein. Wie „vienna.at“ berichtet, ist die Mehrheit dieser vier Kulturbereicherer tatsächlich kein unbeschriebenes Blatt mehr – es gilt für sie natürlich die Unschuldsvermutung. 🙂

Laut Polizei sind drei der vier Verdächtigen unter anderem wegen Drogen- und Eigentumsdelikten, Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie gefährlicher Drohung vorbestraft. (Zitat: „vienna.at“)

Also alles in allem sind das doch „klasse Burschen“, die mitten im Leben stehen.