Präpotenz als Wegbegleiter

Unser Musterbeispiel für politische Inkompetenz  hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Eva Glawischnig beantwortete für den ORF 12 Fragen. Die meisten dieser Antworten können problemlos in die Kategorie „Schmerzhaft“ eingeordnet werden.

Eva Glawischnig zeigte bei der Beantwortung der Fragen nur, dass die Wähler für sie in Wahrheit eigentlich nur „Stimmvieh“ sind, die man ungestraft verarschen kann.

Einige „Highlights“ aus dieser denkwürdigen „Runde“:

1. Ihre Partei ist für eine Basisdemokratie. Seit sie jedoch mitregieren kann, ist davon keine Spur mehr zu sehen, z. B. Wien, aktuell Mariahilfer Straße. Wie stehen die Bundesgrünen dazu?

Ich kenne verkehrspolitische Diskussionen wie jene über die Mariahilfer Straße aus vielen Bundesländern, aus Bregenz mit der Hauptplatzgestaltung, aus Eisenstadt. Das sind immer emotional diskutierte Themen. Die Wiener Grünen sind, was Mobilität betrifft, für mehr öffentliche Verkehrsmittel, mehr Radverkehr und weniger Autoverkehr. Da ist schon einiges gelungen.

Ich sehe die Debatte in einem größeren Kontext. Ende des Jahrhunderts werden 80 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Es ist für grüne Politik eine Herausforderung vorzuleben, wie solche Städte organisiert werden. Ich möchte nicht, dass sich Menschen ärgern müssen, im Gegenteil (lacht). Und würde einfach bitten, sich einzubringen, die lokale Identität in Bezug auf Verkehrslösungen einzubringen.

2. Warum diskriminieren die Grünen Männer in allen Lebensbereichen?
50-Prozent-Quote für Frauen bei Listenerstellung, aber nicht für Männer; Pension für Frauen früher als für Männer u. a.?

Für mich ist ein Grundsatz wichtig: Diversität. Die Vertretung von vielen Perspektiven im Parlament, auf Listen, in Führungsgremien. Und es ist Faktum, dass in vielen Bereichen Frauen deutlich unterrepräsentiert sind. Was politische und wirtschaftliche Macht betrifft jedenfalls. Mir ist aber sehr wichtig, dass insbesondere Männer in Österreich stärker ihre „Work-Life-Balance“ leben können, also auch mehr Möglichkeiten haben bei Familiengründung, Stichwort Papamonat, aber auch in der Phase von Kindergarten- und Schulbesuchen weniger Druck im Arbeitsalltag haben. Wir leben als Grüne aus, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, nämlich Aspekte von Männer- und Frauenleben gleichwertig in die Politik einzubringen. (Zitat orf.at, Zwölf Fragen an Eva Glawischnig)

Man merkt bei beiden Antworten, dass Eva Glawischnig offensichtlich schon sehr viele Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt hat und dabei des Öfteren, ungeschützt,  mit dem Fahrbahnbelag  in Kontakt gekommen sein muss.  Keine dieser beiden Fragen wurde eigentlich wirklich beantwortet. Und die Beantwortung der restlichen Fragen, ist auch nur das übliche grüne Wischi-Waschi. Und diese Frau will mit ihrer Partei wirklich gewählt werden?

Eva Glawischnig beweist eigentlich nur, dass die Grünen alles andere sind, als eine Partei, die die Voraussetzungen für eine Beteiligung an einer Regierung mitbringen. Das Einzige, wozu diese Luftverschwender tatsächlich geeignet sind, ist, als abschreckendes Beispiel in Schulen zu dienen: „Schaut meine Kinder, so etwas wird aus euch, wenn ihr nicht brav seid und fleißig lernt“. Zu mehr reicht es wirklich nicht.

In diesem Sinne liebe Eva: Mehr „Bildunk“ für Österreich.

Und für alle, die sich so richtig „Bestrafen“ wollen, Evas Antworten sind nachzulesen unter: http://orf.at/stories/2196298/2196121/