Radfahren ist tatsächlich gesundheitsschädlich

Wiens Negativbeispiel für geistige Leistungsfähigkeit hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Die Beschützer von Ratten, Mäuse und anderem Ungeziefer regen sich wieder einmal auf. Eigentlich nichts Neues. Vor ein paar Tagen wurden aus dem Wiener Stadtpark, die dort residierenden Obdachlosen  des Weges verwiesen. Als Rechtsgrundlage dafür diente die Wiener Kampierverordnung.

Nun zeigt es sich, dass Radfahren tatsächlich der Gesundheit abträglich ist. Unsere grüne geistige Elite dürfte regelmäßig und ungeschützt, mit dem Bodenbelag unserer schönen Stadt in Kontakt gekommen sein. Und das wirkt sich jetzt eben aus. Offensichtlich will man nun ein Gesetz, an einen politisch gewollten Übelstand anpassen.

Für Millionen Euro an Steuergeld werden von Wiens Partei der Quotenfrauen,  Plätze geschaffen, die zum „Verweilen“ einladen sollen: Mariahilfer Straße, Ottakringer Straße und jetzt auch noch der Schwedenplatz. Dafür soll jetzt offenbar der Stadtpark, der seit mehreren Jahrzehnten diese Funktion erfüllt, sowie andere, gleichartige Refugien, für eine soziale Randgruppe mit alternativem Lebensstil, geopfert werden.

Blühende Sträucher, mit Blumen bepflanzte Wiesen, werden leeren Tetrapaks mit Weinresten, leeren Bier- oder Fuselflaschen, Essensresten und unzähligen Fäkalhaufen weichen müssen. Die Bänke, die eigentlich dafür gedacht waren, eine Pause zu machen um die Natur zu genießen, werden zu,  mit Planen bedeckten Schlafplätzen, umgewidmet.

Und die Ortsunkundigen, die sich in den Stadtpark oder einem anderen Ort, der eigentlich zum Verweilen einladen sollte, verirren, werden bei dem, von Panik unterstützten Versuch, den Park so rasch wie nur möglich zu verlassen, in gebrochenem Deutsch oder mit gelallten Satzfragmenten, nach billigem Wein oder Fusel stinkend, aufgefordert, sich zu verpissen, da man seine Ruhe haben möchte.

Und wie lange wird es dauern, bis dann die neu geschaffenen Plätze, die wie einst der Stadtpark, nun zum Verweilen einladen, von der neuen bunten Vielfalt, die im Stadtpark keinen Platz mehr findet, bewohnt werden?