Rosa oder Türkis

Neue Österreichische FlaggeDie Wiener Stadtverwaltung lernt dazu. Das ist jedoch nicht als Kompliment gemeint. Michael Häupls und Maria Vassilakous Luft- und Steuergeldverschwender haben jenen Aufwand, der bis jetzt erforderlich war, um Wiens Bevölkerung zu verarschen, merklich reduziert.

Zuletzt gab man, um Wiens Bevölkerung zu zeigen, wer in Wien ungehindert sein Unwesen treiben kann, hunderttausende Euro aus, um im Rahmen der Abstimmung über die „Neue Mariahilfer Straße“, den rot- und grünhörigen Deppen, die Illusion zu geben, dass ihre Meinung etwas zählt.

Es gibt eben nichts Dümmeres auf Gottes Erden, als den Bobo, jenem Abfallprodukt der Evolution, das entstanden ist, als der Mensch sich vom Homo erectus zum Homo sapiens entwickelte.

Unsere „Spezialisten im Rathaus“ glauben nun erkannt zu haben, dass „der Wiener“ doch dümmer ist, als bisher angenommen. Ob sie damit richtig liegen, werden wir allerdings erst nächstes Jahr erfahren.

Jedenfalls haben unsere „Freunde des Volkes“ bei dem aktuellen Versuch, uns Wiener zu verarschen, den dafür notwendigen Aufwand, sowohl finanziell als auch materiell, deutlich reduziert. Eine beachtliche Leistung für jemanden, dessen politische Gedankenwelt seinen Ankerpunkt in den Ergüssen eines Karl Marx und Friedrich Engels hat.

Seien wir stolz. Man hat uns, uns einfaches Volk, dazu auserkoren, aus zwei vorgegebenen Farben, jene Farbe zu bestimmen, die die neue Linie des „Vassilakou-Express“, die U5, im Leitsystem kennzeichnen wird.

Es ist wahrlich keine einfache Aufgabe, vor die man uns gestellt hat. Wir müssen nun zwischen Gery-Keszler-Rosa und Ulrike-Lunacek-Grün wählen. Sind wir dieser verantwortungsvollen Aufgabe überhaupt gewachsen? Unsere Entscheidung wird das Stadtbild von Wien über Jahrzehnte, vielleicht sogar für Jahrhunderte prägen.

Also zeigen wir uns der gestellten Aufgabe würdig. Wenn wir bestehen, werden wir vielleicht bald mit bedeutenderen Entscheidungen beauftragt werden. Vielleicht werden wir bald entscheiden dürfen, in welcher Farbe Michael Häupls Privattoilette im Rathaus gestrichen werden soll. Oder welche Größe Maria Vassilakous batteriebetriebener Freudenspender aus dem Hause Beate Uhse haben soll.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!