Rotes Wien – armes Wien

SEÖWas ist nur los mit unseren Sozialdemokraten? Schnappen sie nun endgültig über oder beabsichtigen sie wirklich das „Vierte Reich“ zum Leben zu erwecken? Der Verkehrsminister sieht überall auf den Autokennzeichen versteckten Nazi-Code, ich glaube, dass es für jemanden, der seine Umwelt auf diese Art und Weise wahrnimmt, einen medizinischen Ausdruck gibt.

Und unser kleiner Dicker, dessen Gedankenwelt dürfte auch ähnlich gelagert sein, der glaubt wohl, dass er die Reinkarnation von Erich Honecker ist und sieht sich schon als den neuen Vorsitzenden des Zentralkomitees.

Die Chancen auf ein Verhältniswahlrecht in Wien schwinden. Denn Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) hat am Dienstag angekündigt, dass die SPÖ sich bei einem etwaigen gemeinsamen Initiativantrag von Grünen, ÖVP und FPÖ im zuständigen Ausschuss querlegen wird. “Ich werde meinen Freunden nicht raten, für etwas zu stimmen, wo sie im Plenum dagegen waren”, ließ das Stadtoberhaupt wissen. („diepresse.com“)

So als ob Michael Häupl überhaupt Freunde hätte. Man könnte fast glauben, dass unser immer durstiger Michl, der, wenn er spricht, wenn man das überhaupt so nennen darf, immer den Eindruck vermittelt, dass ein Kieselstein auf seiner Zunge liegt, bereits der Meinung ist, dass die Tage der SPÖ am Futtertrog gezählt sind oder er plant mit seinem versoffenen Kommunistenpack eine Revolution, die Umbenennung so mancher Straßennamen, die Sozialdemokratisierung des Straßenbildes, könnte schon der Anfang sein.

Und wie werden wir dann unseren schwergewichtigen Vorsitzenden des neuen, nicht mehr abwählbaren Zentralkomitees dann grüßen, mit „Heil Häupl“ oder „Prost mein Michl“? Ich glaube, dass es eher der zweite Gruß werden wird, nicht weil der erste Gruß, wenn er abgekürzt verwendet wird, die Gefahr einer Verwechslung, einer falschen politischen Zuordnung birgt, nein, nichts wie dieser zweite Gruß bezeichnet die Realität so treffend.

Man kann nur hoffen, dass am Wahltag die Wiener, wenn sie in der Wahlzelle stehen, sich von ihrem Verstand noch nicht vollkommen verabschiedet haben und sich noch an Michl‘s undemokratische Haltung und an all seine anderen „Leistungen“ und die seiner „VolksgenossInnen“ erinnern werden, woran ich allerdings Zweifel hege. Schließlich ist die Dummheit doch der beste Verbündete unserer Stadtkommunisten.

Höchstwahrscheinlich wird man versuchen, kurz vor der Wahl das Volk mit irgendwelchen dreisten Versprechen einzulullen, die nach der Wahl genauso platzen werden, wie seinerzeit die Wahlversprecher unseres Werners und seines Lügenmichls. Natürlich wolle man die Versprechen umsetzen, wird man dann wieder hören, aber leider hat sich die Wirtschaftslage derart geändert, sodass es nicht mehr möglich ist.

Seien wir einmal ehrlich, der Michl und seine Genossen, die sind doch schon überfordert, wenn sie am Pissoir stehen und versuchen, die Muschel zu treffen.

 In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!