Rücktrittsreif

Es fing schlecht an – und es ging noch schlechter weiter: Das Kabinett Faymann/Spindelegger II legte einen Fehlstart hin, der zwei Monate nach der Angelobung noch immer anhält.  (Zitat: „diepresse.com“)

Und es wird noch schlechter werden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass unsere beiden Helden wetteifern, wer in einem Satz die meisten Lügen unterbringen kann. Von einer Fehleinschätzung der Lage, kann man hier, selbst bei gutem Willen, nicht mehr sprechen.

Mittlerweile weiß sogar der letzte Österreicher, dass der Gang zur Wahlurne, eigentlich ein Griff ins Klo war. Faynocchio und sein Schwindelegger haben auch nach der Wahl, als die Suche nach den halbmechanischen Puppen, die uns einfachen Bürgern, die nächsten Jahre etwas Demokratie vorspielen sollen, beendet war, nicht den Mut aufgebracht, uns reinen Wein einzuschenken.

Sie kelterten den Wein nicht, sondern versuchten, aus Wasser, Wein zu machen. Der Versuch gelang zwar,  aber  mit Genuss trinken, wird diese rot-schwarze Rabiatperle eigentlich niemand. Wie stark die Kopfschmerzen, die der Genuss dieses bitteren Tropfens verursachen wird,  ausfallen werden, weiß kaum wer, da der Anteil von Essig, mit dem dieser “edle” Tropfen gestreckt wurde, Firmengeheimnis ist.

Und nach dem Wunder des eigentlich nicht wirklich nicht existierenden Budgetloches, wird das Wunder von Kärnten  eintreten. Irgendwann wird durch den großen Vorsitzenden des Zentralkomitees der Geistlosen, verkündet werden, dass es kaum Schaden gegeben hat, dass alles eigentlich nur ein Buchhaltungsfehler war, ein verrutschtes Komma eben.

Und die nächsten  Sparpakete, die noch folgen werden, stehen natürlich in keinem Zusammenhang mit dem „Hypo-Debakel“. Die Wirtschaftsentwicklung ist eben viel schwächer ausgefallen, als ursprünglich gedacht.

Ja, so einfach ist es, Probleme zu lösen, Faymann sei Dank.