Sandra Frauenberger und Speiseeis

Spezialisten bei der Arbeit, (c) Alexandra Kromus/PID

(c) Alexandra Kromus/PID

Ja, ja, unser geliebter Wiener Magistrat. Ein Ort, wo gemunkelt wird, dass sich dort die hellsten Köpfe unserer Stadt herumtreiben. Man soll sie nicht immer schlecht machen, unsere Damen und Herren, die sich so aufopfernd um unser Wohl kümmern.

Wenn man sich in den Foren so mancher Tageszeitung herumtreibt, könnte man meinen, dass sich unsere Stadtregierung mit dem ihr unterstellten Apparat, keinen Deut um das Wohl der BürgerInnen schert. Dem ist aber nicht so.Zwischen dem Mittagessen und all den Kaffee- und Rauchpausen findet sich tatsächlich etwas Zeit, sich um Dinge zu kümmern, die für uns Bewohner der ach so schönen Stadt Wien, von Bedeutung sind.

Nein, ich spreche nicht von dem störungsfreien Betrieb der U-Bahn, einem gut funktionierenden Stromnetz oder einer sinnvollen Verkehrspolitik. Es geht um die Qualität von Speiseeis. Ja, richtig, es geht um Speiseeis!

Wie uns Sandra Frauenberger in einer ots-Aussendung (13.07.2013) mittteilt, wird der Qualität des Speiseeises in Wien, auf das Schärfste überwacht und kontrolliert. Das was für die USA die Bekämpfung des Terrorismus ist, ist für uns WienerInnen eben der Erhalt der guten Qualität unseres Speiseeises. Den Marines gleich, schwärmten die Mitarbeiter des Wiener Marktamtes aus und zogen vorerst sagenhafte 130 Proben, von denen keine einzige gesundheitsschädlich war, also lohnte sich der hohe Zeit- und Materialeinsatz, um Wien vor dem Bösen zu beschützen.

Zum Schutz der Bürger sind weitere gesundheitserhaltende Kampfeinsätze dieser Art geplant, schließlich geht es um das Wohl der BürgerInnen, zumindest in der Zeit der Wahlen.