Schon wieder so ein bedauerlicher Einzelfall

Gelber Smiley ist böseEs hat wieder einen Straßenbahnlenker erwischt. Offensichtlich hat es sich noch nicht bis zu Wiens „hochgeistigem“ Auswurf herumgesprochen, dass man Straßenbahnlenkern keinesfalls, auch wenn sie noch so unfreundlich oder desinteressiert in ihren gläsernen Affenkäfigen hocken, als Dankeschön für ihr „kundenfreundliches Verhalten“ oder als Antwort auf ihren rüpelhaften Umgangston, eine überbraten soll.

Nicht dass sie etwa unter Artenschutz stehen würden, nein, es gibt da so kleinliche Leute, denen das Verständnis für rustikale Unterhaltung fehlt, man nennt diese Spaßbremsen Polizisten, Staatsanwälte und Richter. Ja, meine lieben, etwas unterbelichteten Freunde der Gewalt. Also bitte etwas mehr an Zurückhaltung, auch wenn es schwer fällt.

Versucht es doch einmal mit Arbeit, um euch die Langeweile zu vertreiben. Tut etwas Nützliches. Kiffen, saufen und Volksschülern das Pausenbrot klauen, oder gar einem Straßenbahnlenker „Gottesfurcht“ beibringen, das ist doch nichts Nützliches.

Aber ich verstehe, dass ihr frustriert seid, weil euch keiner in seiner Firma haben will. Vielleicht liegt es aber nur an euch. Werft einmal einen Blick in den Spiegel, sucht vielleicht einen Friseur oder gar ein Kleidergeschäft auf, entfernt das Metall aus euren hässlichen Fratzen, und vor allem, gurgelt nicht gleich in der Früh mit Weinbrand oder Bier, Odol tut’s auch. Und statt einer „Afghanischen Wundertüte“, greift lieber zur Banane, die passt besser zu Euch.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!