Stadt der Idioten

Dass wir von Idioten regiert werden, dürfte sich mittlerweile bestätigt haben. In Wien ist es Gewissheit und in Tirol, da gibt es auch bestimmte Verdachtsmomente. Das Wien mit besonders vielen Zweibeinern gesegnet ist, denen von Mutter Natur die Idiotie mit auf den Weg gegeben worden ist, davon zeugt regelmäßig das Wahlergebnis. Warum sollte es daher in den Zeiten einer lebensbedrohlichen Krise anders sein. Traurig dabei ist allerdings dass scheinbar ein Wettbewerb ausgetragen wird, zwischen Teilen der Bevölkerung und der Stadtregierung, der Stadtverwaltung, wer der Dümmste, der größte Soziopath, der größere Schadensverursacher ist.

Die letzten Tage haben es gezeigt dass eine beträchtliche Anzahl der Wiener Bevölkerung noch nicht realisiert haben dürfte, dass dass wir von einem Feind bedroht werden dem man nahezu hilflos ausgeliefert ist, der auf seinem Weg durch Europa im benachbarten Italien schon tausende Tote hinterlassen hat und gegen den im Moment als einziges Mittel nur Isolation Schutz bietet. Mittlerweile soll es in Österreich bereits über 3.000 Infizierte geben, Tendenz steigend.

In den letzten Tagen, während der frühlingshaften Temperaturen, zog es Wiens Torfköpfe in die Parks und auf die Flaniermeilen, weil man ja bekanntlich unter gewissen Voraussetzungen und unter Einhaltung bestimmter Regeln hinaus darf. Wie es aber so ist, wenn man sich nur durch eine Gehirnwindung mehr von seinem Haustier unterscheidet, oder man der Spezies der geistig instabilen Bobos angehört, es wollte einfach nicht klappen mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand. Es soll sogar unzählige Idioten gegeben haben die ihre kleinen Fickunfälle in das Auto packten um eine Landpartie oder um  in der freien Natur einen Fahrradausflug zu unternehmen.

So wie es scheint haben unsere „Genies“ erkannt, wie sie das allerdings geschafft hatten ist mir immer noch ein Rätsel, dass der Besuch eines Spielplatzes der Verbreitung des Virus förderlich sein könnte und man entschloss sich  kurzerhand diese zu schließen.

Aber in Dusselstadt, das von jenen regiert wird, die von Mutter Natur so schmählich behandelt worden sind und die gerade über so viel CPU-Leistung verfügen um nicht vor den Bus zu laufen, die haben da noch immer so ihre Probleme mit dem Schließen von Parks.

Ein gutes Beispiel dafür, dass Mutter Natur manchmal schlampt, dürfte die brave über jeden Zweifel erhaben Ulli Sima sein, die in ihrem Handeln sakrosankt ist, schließlich ist sie eine der Guten, eine aufrechte Antifaschistin und Sozialdemokratin die ihre Position sicher nur wegen ihrer Qualifickation Qualifikation und nicht etwa wegen geschickter „Handarbeit“ oder gar auf Grund einer geschlechterbevorzugenden Quote erhalten hat.

Die gemeinsame Krisenkommunikation von Bund und Stadt hat lange gut funktioniert. Gestern gab es dann plötzlich Uneinigkeit über die Schließung von Spielplätzen und Parks. Spielplätze sind zu, Parks bleiben offen. Denken Sie nicht, dass dieses Durcheinander die Bevölkerung verunsichert?

Für uns in der Stadt war das am Donnerstag eine schwierige Situation. Wir haben am Sonntag vom Bund den Auftrag bekommen, die Spielplätze zu schließen. Das haben wir getan. Am Donnerstag gab es plötzlich andere Informationen. Die Stadt bleibt aber dabei – Spielplätze sind geschlossen. Das hat einen guten Grund: Wenn Kinder spielen, kann ich ihnen schlecht sagen, dass sie einen Abstand von einem Meter einhalten müssen. Das ist unrealistisch. Von den Wienerinnen und Wienern im Park kann ich das aber erwarten.

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Ich stehe dazu, dass die Wiener Parks offen bleiben. Das ist wichtig, sonst fällt den Menschen die Decke auf den Kopf. Anders als am Land haben hier nicht alle einen Garten oder einen Balkon. Wir haben genug Grünflächen in der Stadt, damit alle mit genügend Abstand einen kurzen Spaziergang machen können – alleine oder mit denen, mit denen sie zusammenleben. Ich plädiere dafür, dass wir die Parks auch in Zukunft offen halten. Das ist wichtig für die Psyche. Vor allem, wenn die Situation zwei oder drei Monate lang so bleibt wie jetzt. („kurier.at“)

Hat die gute Ulli  nicht erkannt dass der Wiener größtenteils der Kategorie „Vollpfosten“ zugehörig ist? Hat sie nicht erkannt, dass der Wiener nur dann spurt, wenn ihm vorgegeben wird, was man darf und was nicht, denn die Fähigkeit zu denken ist nicht jedem gegeben.

Gegen einen kurzen Spaziergang ist unter Beachtung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen sicher nichts einzuwenden. Dazu muss man allerdings auch nicht unbedingt durch den halben Bezirk oder die halbe Stadt, um in einem (bestimmten) Park oder gar am Ufer des Donaukanals spazieren zu gehen, dazu muss man nur vor die „Haustüre“.

Nicht unerwähnt sollte man auch die verbalen Pfürze von so manchen ausrangierten Politiker lassen. Einer davon ist der brave  Matthias Strolz.

So wie es scheint dürfte der gute Matti beim Umarmenden der Bäume entweder von einem umstürzenden Baum sanft gestreichelt worden sein oder ein kräftiger Blitz hat ihm seinen CPU etwas verkokelt.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!