Und die Geldverschwendung geht weiter

Die GrünenDass sie lernfähig sind, die Grünen, kann man nicht gerade behaupten. Und die Uschi Stenzel, ihres Zeichens Bezirksvorsteherin, die konnte noch nie so richtig mit Qualität überzeugen.  Nachdem die Grünen so tatkräftig die Lebensqualität im Bereich der Mariahilfer Straße verschlechtert haben, geht es nun der Wiener Innenstadt an den Kragen, man hat schließlich noch nicht genug Schaden angerichtet.

Jetzt ist der Schwedenplatz an der Reihe. Und mit fehlendem Feingefühl macht man sich dort an das Werk, so, als ob eine Olympiade der Unfähigkeit stattfinden würde, die gewonnen werden muss. Und natürlich schweigt man sich aus, was dieses  Mahnmal der politischen Dummheit kosten wird, schließlich stehen noch die 50 Millionen Euro im Raum, die die Via Vassilakou im Bereich des 6. und 7. Bezirk höchstwahrscheinlich kosten wird.

Was bringt der neue Schwedenplatz eigentlich Wien. Die Arbeitsverweiger und die Neoösterreicher können sich bequemer zusammenrotten, da es reichlich vorhandene Sitzmöglichkeiten ohne Konsumzwang geben wird. Und so braucht man auch nicht mehr zu stehen, wenn man sich mit Wein in Tetrapaks, Bier und Fusel abfüllt oder sich eine Afghanische Wundertüte hineinzieht.

Und wenn Uschi und Mary noch stärker an Gehirnschrumpfung erkranken, wer weiß, vielleicht spendieren sie noch ein paar Millionen Euro für Unterstände und Heizpilze, damit man nicht nass wird oder friert, wenn man sich mit den unterschiedlichsten Substanzen, den Verstand wegknallt.

Es ist auch angenehmer, wenn man im Trockenen und Warmen warten kann, um einem Großvater die Brieftasche zu rauben oder einem Muttchen die Einkaufstüte. Natürlich sollte auch nicht auf unsere östlichen Nachbarn vergessen werden, die die Innere Stadt, für die Ausübung ihres Gewerbes auserwählt haben, den Taschendiebstahl. Die würden sich doch auch über wärmende und vor Nässe schützende Unterstände freuen.  Also, Uschi und Mary, rückt noch ein paar Millionen mehr heraus, es ist doch nicht euer Geld.

Die sinkende Lebensqualität der dort ansässigen Bevölkerung  interessiert unsere  beiden Elitepolitikerinnen offenbar auch nicht besonders, die ist eben nur ein Kollateralschaden, der kaum ins Gewicht fällt. Warum ist man eigentlich so empfindlich und regt sich über die Gesprächsfetzen auf, die einem die halbe Nacht um die Ohren fliegen, vor allem im Sommer, wenn die Fenster offen sind?

Und erst der Müll, der dann zwischen den Sitzgelegenheiten herumliegen wird, nein, meine Leser und Leserinnen, ich meine nicht den zweibeinigen Müll, die betrunkenen oder zugekifften Idioten, sondern die herumliegenden (nicht zweibeinigen) Flaschen, die Tetrapaks, leeren Bierdosen und sonstige Verpackungsmaterialien, die stören doch nicht wirklich.

Auf ein weiteres Argument, das für die Umgestaltung des Schwedenplatzes spricht, darf auch nicht vergessen werden, man kann den Autofahrern wieder einmal so richtig eins reinwürgen. Man vermarktet dies eben unter dem Stichwort: „Priorität für Fußgänger“.