Und die Lebensqualität sinkt weiter

Wieder stiegen in Wien die Preise. Was wurde diesmal teurer? Luxusgüter, auf die man verzichten könnte, oder etwas, dass ausschließlich der eigenen Bequemlichkeit dient?

Nein, diesmal geriet die tägliche Fahrt zum Arbeitsplatz in das Visier unserer Leichenfledderer. Es hat, wie kann es anders sein, wieder das Feindbild unserer so geschätzten Stadtregierung getroffen, die Autofahrer.

Es hat nicht die getroffen, die nur aus Jux und Tollerei mit dem Auto unterwegs sind, sondern jene, die es auf Grund ihrer finanziellen Situation für notwendig erachten, durch regelmäßige Arbeit, für ihren Unterhalt und den ihrer Familie vorzusorgen und sich auch nicht scheuen, dafür längere Fahrten mit dem Auto in Kauf zu nehmen.

 „APCOA-Parking“, einer der Geschäftspartner der Stadt Wien, hat in der in Wien-Simmering gelegenen, Gasometer-Park & Ride-Garage, die Tagesparktarife um 66 Prozent erhöht. Damit wurden jene Pendler getroffen, die für den Weg zur Arbeit, auf die „U3“ angewiesen sind.