Und er probiert es schon wieder

gezeichnet von der ArbeitDer Werner kann es einfach nicht lassen. In einem Interview mit einem großen Billigblatt, das gerne und ausführlich über die „großartigen Leistungen“ unserer hochwohllöblichen Regierung schreibt, spricht unser Kanzler mit der Föhnfrisur und dem etwas „angewärmt“ wirkendem Lächeln, wieder einmal von einer Steuersenkung.

Ich erinnere mich noch gut an das, was uns der Werner vor der letzten Nationalratswahl alles versprochen und (nicht) gehalten hat.

Und nun die die Neuauflage eines sozialdemokratischen Märchens:

… Wir müssen jetzt die Kaufkraft im eigenen Land stärken. Die Steuersenkung muss kommen und sie wird kommen. Die Eckpunkte sind mit dem Herrn Vizekanzler geklärt. Jetzt arbeiten bis Jahresende die Experten in ihren Arbeitsgemeinschaften unter Hochdruck. Dann muss es zwischen Jänner und März eine politische Einigung geben. Und dann wird es von März bis Juni die Beschlussfassung und die Umsetzung geben. Mit Mitte des kommenden Jahres wird die Steuerreform umgesetzt – entweder gleich als Ganzes oder in Schritten. Aber jedenfalls soll die Entlastung der Arbeitnehmer ab Juli 2015 spürbar werden und in Kraft treten. …

… Wir sind uns einig, dass der Eingangssteuersatz auf 25 % gesenkt werden soll. Die Details sind noch nicht unter Dach und Fach. Auch nicht die Gegenfinanzierung. Mein Ziel ist, dass die Steuersenkung ein Volumen von 4 bis 5 Milliarden hat. Bei 4 Milliarden würde eine Milliarde durch mehr Wachstum selbst finanziert, weitere 1,5 Milliarden würden wir als SPÖ gerne über die Millionärsabgabe finanzieren, sind aber hier offen, wenn die ÖVP diesen Betrag lieber über Erbschafts- oder Grundsteuern refinanzieren will. Und außerdem ist Sparen nicht verboten – also 1,5 Milliarden sollten nach den Vorschlägen des Rechnungshofs in der Verwaltung eingespart werden. („oe24.at“)

Vielleicht wird es eine kleine Gruppe geben, die tatsächlich von dieser geplanten Steuerreform profitieren würde. Die davon Betroffenen, die höchstwahrscheinlich ohnehin jeden Euro den sie ausgeben, dreimal umdrehen müssen, werden es dankbar zur Kenntnis nehmen, dass sie dann im Monat ein paar Euro mehr zur Verfügung haben. Die Mehrheit aber, ja, die wird weiterhin immer mehr bezahlen dürfen.

Ich persönlich glaube eher an die „Unbefleckte Empfängnis“ und daran, dass der Storch die Babys bringt, als dass der Werner je eine Steuerreform durchsetzen wird, bei der die Mehrheit Bevölkerung profitieren würde.

Letztendlich wird es nur eine Lüge mehr sein, die von Werners Lippen kommt. Und da sich am Wahltag kaum wer an die Märchen und Lügen Versprecher, die er im Laufe der Jahre aus Werners Fressluke gehört hat, erinnert, werden sie wieder gewählt, unsere „Freunde des Volkes“.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!