Und sie werden dennoch gewählt!

KopfschmerzenBis vor kurzem war ich der Meinung, dass es mit Österreich nicht mehr weiter bergab gehen könne, dass das Land an der Sohle des, von SPÖ und ÖVP geschaffenen Sumpfes angekommen wäre.

Weit gefehlt. Dort, wo sich der schwarze Pleitegeier mit roter Dummheit paart, da kann es nur weiter bergab, Richtung Schlund der Hölle gehen, dort wo der Teufel, maskiert als Sozialdemokrat, ganz im Stillen, seine Armee von Belzebuben, die Adepten des Bösen, ausbildet, um jenem Österreich, auf das wir einst wirklich stolz sein konnten, den Todesstoß zu geben.

Zwei dieser, nur all zu willigen Helfer, unser „unauffälliger“ Justizminister, der auch wie seine Mitstreiter am großen Futtertrog, in den Tag hinein lebt und hofft, nicht des lukrativen Platzes verwiesen zu werden, Wolfgang Brandstetter, und die „glücklose“ Frau Innenministerin, die herzallerliebste Johanna Mikel-Leitner, die in ihrem Job auch nicht gerade durch Weitsicht und Weisheit auffällig geworden ist, mussten zeigen, zu welchen Höchstleistungen Politiker fähig sein können, wenn es darum geht, zu sparen, die Ausgaben zu senken. Besser wäre es gewesen, sie hätten es gelassen, das Denken.

Ein neues Übereinkommen, abgeschlossen zwischen dem Innen- und Justizministerium, sorgt derzeit in Kreisen der Wiener Polizei für Aufregung. Demnach könnten schon demnächst Häftlinge in verschiedenen Einrichtungen der Exekutive ihren Dienst versehen. …

Demnach könnten verurteilte Häftlinge schon bald in diversen Einrichtungen der Polizei ein- und ausgehen. Ersten Informationen zufolge sollen die Freigänger – sie verlassen in den Morgenstunden ihre Zelle und kehren nach getaner Arbeit wieder zurück – mit Hausmeister- und Reinigungsdiensten betraut werden. …

… Und auch die Gerüchteküche kocht schon: So sollen die neuen (und kostengünstigen) “Kollegen” etwa mit Generalschlüssel für sämtliche Büros ausgestattet werden. … („krone.at“)

Hauptsache BILLIG. Ja, in Österreich muss alles „billig“ sein. Ausgenommen die Preise. Und die Steuern und Abgaben dürfen es natürlich auch nicht sein. Unsere Politiker sind es schon. Allerdings nicht im Einkauf. Ihr Gehaltsschema, dem sie unterworfen sind, das ist mehr als nur großzügig. Und es steht in keiner Relation zu dem, was der Steuerzahler dafür geboten bekommt.

Mann, oh Mann. Wie schlecht muss es wirklich um die Staatsfinanzen stehen. Offenbar scheut man sich, zu mindestens in diesem Jahr, die Steuerschraube noch weiter anzuziehen. Hat man vielleicht Angst davor, dass der gummistiefeltragende Pöbel, in der einen Hand eine brennende Fackel, in der anderen eine Mistgabel hält, während er auf das Haus am Ring zu marschiert, jenem Haus, dem Pallas Athene, die Göttin der Weisheit wohlweislich den Rücken kehrt, und dabei aus vollem Halse grölt: „Holt das Monster heraus. Auf den nächsten Baum mit ihm. Hängt es auf!“

Es stellt sich die Frage, wer wäre mit dem „Monster“ wohl gemeint? Der Werner? Sein Sündenbock, der Hans-Jörg Schelling? Oder gar unsere liebliche, nicht gerade kompetent wirkende Frau Innenminister? Nicht unbedingt. Es gibt schließlich so viele von ihnen, die sich auf Kosten der Steuerzahler durch das (politische) Leben schmarotzen. Da wäre es doch wirklich nur ein Zufallstreffer, wenn es tatsächlich einmal die „Richtigen“, die wirklich Schuldigen, treffen würde.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!