Unverschämt bis zum bitteren Ende

Einfach zum KotzenJa, das ist man bei der SPÖ, unverschämt bis zum bitteren Ende. Und die rot eingefärbte Gülle steigt von Tag zu Tag, übelriechend und ungebremst, weiter nach oben. Anstatt endlich sinnvolle Politik zu betreiben, beschränkt man sich darauf, in Anerkenntnis der eigenen Unfähigkeit, weiterhin nur Schwachsinn zu produzieren und für „verdiente“ Genossen, Versorgungsposten zu schaffen, damit diese, arbeits- und denkbefreit, bis zum Pensionsantritt, ihre Zeit absitzen können.

Diesmal war es Josef Cap, der im sozialdemokratischen Lotto, den Superjackpot gewonnen hat. Damit das arme Hascherl nicht mit seinem Abgeordnetengehalt, den er ohnehin nur absitzt, keiner wirkt im Parlament so gelangweilt wie er, nicht in bitterer Armut leben muss, wurde für ihn, nach seinem Ausscheiden als Klubchef, ein neuer und dazu noch lukrativer Posten im Karl-Renner-Institut geschaffen.Und das in einer Zeit, wo die budgetären Löcher immer größer werden und die Bevölkerung immer häufiger für die Verwirklichung diverser persönlicher Befindlichkeiten einiger PolitikerInnen, ständig zur Kassa gebeten wird.

Falter-Vorab: lukrativer Zweitjob für Josef Cap

SPÖ schafft für Ex-Klubchef einen neuen Posten

Wien (OTS) – Wie die Wiener Stadtzeitung Falter in ihrer morgen, Mittwoch, erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die SPÖ für ihren ehemaligen Klubchef Josef Cap einen neuen Posten geschaffen. Cap ist nun neben seiner Tätigkeit als Abgeordneter geschäftsführender Präsident des Karl-Renner-Instituts, der politischen Akademie der SPÖ. In dieser Funktion möchte er unter anderem ein neues SPÖ-Parteiprogramm entwickeln.

Die Differenz zwischen seinem früheren Gehalt als Klubchef, das sich auf 13.972 Euro brutto belief, und dem des einfachen Abgeordneten (8160 Euro brutto) erhält Cap als geschäftsführender Präsident vom Renner-Institut. Das Renner-Institut hat allerdings bereits einen Präsidenten. Der frühere Bundeskanzler Alfred Gusenbauer übt diese Funktion seit Jahren ehrenamtlich aus.

Dass dieser extra für ihn geschaffene Posten eine Neiddebatte auslösen könnte, glaubt der SPÖ-Politiker nicht. Dieser Job sei “durchaus mit Arbeit verbunden”, sagt Cap. Viele Abgeordnete hätten eine berufliche Tätigkeit außerhalb des Parlaments, sagt der neue rote Präsident, “ich bin jetzt eben in einer Bildungseinrichtung tätig”.

Offensichtlich wird es bei der SPÖ doch als „besonders belohnungswürdig“ angesehen, wenn die einzige Leistung des Tages es ist, dass man,  beim sich-selbst-auf-die-Schulter-klopfen, nicht permanent auf die Fresse fliegt. Oder will man mit dieser Aktion nur Solidarität mit Monika Lindner zeigen? 🙂