Ups, Pech gehabt

Heute war es wieder einmal soweit. Die U4 hatte wieder einmal einen „Aussetzter“. Etwas vorschnell bezichtigte ich in Gedanken unsere Genossen von den „Wiener Linien“ der Inkompetenz. An sich ein naheliegender Verdacht. Nur in diesem Fall konnten unsere denkbefreiten Freunde nichts dafür, ausnahmsweise.

Die Natur hat wieder einmal selektiert. So eine gesellschaftliche Zierde soll in den Morgenstunden, in der U-Bahnstation „Kettenbrückengasse“  einer 62-jährigen Frau die Handtasche geraubt haben. Und auf der Flucht hat ihn dann das ereilt, was manche, „Schicksal“, „natürliche Auslese“ nennen, oder so wie ich, es als: „Lohn der bösen Tat“ bezeichnen. Egal wie man es nennt. Die Natur hat regelnd eingegriffen und das ist die Hauptsache. Unser Freund mit fragwürdiger Moral kam auf der Flucht, im wahrsten Sinne des Wortes, unter die Räder. Er musste auf tragische Weise lernen, dass, von ein paar Tonnen grauem Stahl geküsst zu werden, doch etwas ungesund, nicht besonders erstrebenswert ist.

Er soll gegen 5.30 Uhr einer 62-jährigen Frau bei den Stiegen der U-Bahnstation die Handtasche geraubt haben. Die Frau wehrte sich und hielt die Tasche fest. Es kam zu einem Gerangel, bis der Riemen riss, worauf die Frau stürzte und der Mann mit der Tasche flüchtete.  ….

… Der 26-Jährige rannte dann laut Zeugen auf den Bahnsteig, sprang auf den Gleiskörper und flüchtete in Richtung Karlsplatz. Beim Tunneleingang wurde er von einem einfahrenden Zug erfasst. …

… Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Mann – es handelt sich um einen aus Algerien stammenden Asylwerber aus Traiskirchen – nicht ansprechbar. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in ein Unfallspital geflogen und notoperiert. Die Handtasche des Opfers wurde auf den Gleisen gefunden. Die Frau wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Sie klagte über Rippenschmerzen und Atemprobleme, außerdem erlitt sie Abschürfungen.

Die U4 fuhr nach dem Vorfall nur zwischen Hütteldorf und Margaretengürtel sowie zwischen Landstraße und Heiligenstadt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Gegen 6.45 Uhr konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden. … („diepresse.com“)

Es hat ihn also ziemlich schwer erwischt. Für ihn tragisch, aber für die Sicherheit auf der „Straße“ ein Gewinn. Mit etwas Glück wurde wieder eine kriminelle Karriere beendet.

Und natürlich, wie kann man es anders erwarten, handelt es sich bei diesem überaus wertvollen Mitglied der Gesellschaft, für den natürlich die Unschuldsvermutung gilt, um einen Asylwerber aus Algerien. Es fragt sich nur, wofür dieser arme Kerl in seinem Heimatland wohl verfolgt worden ist. Eigentumsdelikte? Gewaltdelikte?

Ich bin mir sicher, dass sich ein paar Blödmenschen, Verzeihung, natürlich falsche Wortwahl, ich meinte natürlich besonders betroffene Mitbürger, die nur Gutes tun wollen, finden werden, die ihm helfend unter die Arme greifen werden. Schließlich kann er doch nichts dafür, dass er von einer dahin rasenden U-Bahngarnitur geschnupft worden ist. Schuld daran ist doch zweifelsfrei nur die Frau, die sich so an ihre Handtasche geklammert hat und die mit diesem „armen Schwein“ partout nicht teilen wollte.

Und was werden die “Grünen” jetzt machen? Natürlich Tempo 30 für die U-Bahn. Schließlich ist sie nicht “migrantensicher”. 🙂

 In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!