Uschi und die verloren Kompetenz

Betrunkene IdiotenBis dato war ich der Meinung, dass in  Wien unsere rot-grünen Freunde das Monopol auf Inkompetenz besitzen. Sollte es tatsächlich so sein, gehört dies jetzt der Vergangenheit an. Für Wien tritt ein neuer Olympionike in den Ring. Uschi Stenzel, die wenig begnadete Bezirksvorsteherin der ÖVP. Es scheint so, als möchte sie auch in der vordersten Reihe, unter all den rot-grünen politischen Fehlbesetzungen, ihren Beitrag zum Untergang von Wien leisten.

Der Schwedenplatz soll bekanntlich umgestaltet werden. Offenbar muss die Bauwirtschaft belebt werden, es gibt scheinbar immer noch zu wenig Ferraris und Bentleys im Besitz der „Freunde Wiens“ und ihrer Gönner. Unsere so geschätzte Uschi Stenzel hatte DEN Vorschlag. Der Verkehr im Bereich des Schwedenplatzes soll in den Untergrund verlegt werden.

Das ist vermutlich technisch schwierig und sicher teuer.
So unmöglich ist ein Tunnel unter dem Schwedenplatz trotz U-Bahn und Tiefgaragen nicht. Und was wäre die Alternative? Den Leitlinien zufolge soll der motorisierte Individualverkehr am Franz-Josefs-Kai auf ein nötiges Minimum reduziert werden. Was heißt das? Will man eine Fahrbahn wegnehmen?

Ein Verkehrsexperte bejaht das.
Wenn man das macht, gratuliere ich zum Megastau auf dem Ring – samt Überschwappen auf den Rest der Stadt. Das ist nur eine Methode, um den Leuten das Auto abzugewöhnen. Man kann sich wünschen, dass die Menschen auf das Auto verzichten, aber es ist unrealistisch. Bevor ich daher durch Fahrbahnraub den Autoverkehr künstlich derart einschränke, dass man nicht mehr flüssig durch die Stadt kommt, plane ich den Verkehr lieber anständig unter der Erde.

Aber in dem Leitbild, das Sie selbst unterfertigt haben und in das auch die Ideen der Bürger eingeflossen sind, ist von einem Tunnel keine Rede. Offenbar wollten die Leute das nicht.
Man hat sie nicht so gefragt, dass sie auf die Idee gekommen wären.
(Zitat „diepresse.com”)

Uschi, geht’s noch: „Man hat sie nicht so gefragt, dass sie auf die Idee gekommen wären.“ Jetzt ist es passiert. ORF-Uschi hat sich geoutet. Es stimmt also doch. Sie ist als Säugling mehrmals vom Wickeltisch gefallen und hat offensichtlich dabei etwas für den Weg durch das Leben abbekommen. 🙂

Was will uns Uschi damit mitteilen?  Dass Politiker der Bevölkerung sagen müssen, welche Bedürfnisse vorhanden sind und welche Wünsche das Volk haben soll bzw. haben darf?

Schwups, und schon sind wir in ein politisches System gerutscht,  wo einem der „Große Vorsitzende“ vorschreibt, welche Bedürfnisse man hat und was man sich wünschen darf. Die DDR lässt grüßen.

So wie scheint,  hat Wien ein neues Liebespärchen mit „alternativen Lebensstil“, Uschi & Mary. 🙂