Vergangenheitsbewältigung?

Ein Deserteur ist, wenn man im Duden-Fremdwörterlexikon nachschlägt, ein Fahnenflüchtiger, ein Überläufer. Also eine Person,  die vorsätzlich eine zumeist schwerwiegende Pflichtverletzung begeht, die in einem Gesetz normiert ist. Ein solcher Verstoß ist bei Nichtbefolgung in der Regel mit einer Sanktion verbunden.

Natürlich gehört die Vergangenheit bewältigt. Und erst recht, wenn man glaubt, daraus politisches Kapital schlagen zu können  und die Kosten dafür der Steuerzahler trägt.

Nun steht auch  fest, welcher „Künstler“ in der Gunst Wiens linker Realitätsverweigerer steht. Ein deutscher Künstler, im ehemaligen Ostdeutschland aufgewachsen,  hat es, wie auch immer, geschafft, sich am Wiener Futtertrog einzunisten.

Einige Angehörige der „geistigen Elite“ unter Wiens Politikern  huldigen, wieder einmal auf Kosten der Steuerzahler, der linken Scheinmoral und zeigen, wie furchtbar verantwortungsvoll man mit der Vergangenheit umgeht.  Und das unter dem Denkmantel der Vergangenheitsbewältigung. Anstatt Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und diese Fehler zu meiden, versucht man der Bevölkerung Verantwortung  für Ereignisse, die für sie nur ein Kapitel aus dem Geschichtsbuch sind und auf die sie auch keinen Einfluss gehabt hätte, aufzuzwingen.

Interessanter finde ich allerdings, dass sich diese politischen Neurotiker einerseits für „Vergangenheitsbewältigung“ stark machen,  sogar Straßen umbenennen, der Steuerzahler bezahlt es ja, und das, nur weil die Namensgeber durch ein paar Aussagen geglänzt haben, die nicht dem linken Verständnis entsprechen. Und andererseits huldigt man dem sogenannten Freiheitskämpfer Che Guevara, der in Wahrheit nur ein Schlächter wie Hitler und Stalin war,  mit einer Büste im Donaupark.

Zitat aus dem Artikel des „Standards“ (Online-Ausgabe) vom 9. Oktober 2008:

Real existierender Sozialismus im Wiener Donaupark: Bei trübem Wetter hatten sich am Donnerstag zahlreiche Anhänger Che Guevaras versammelt, darunter Wiens Bürgermeister Michael Häupl, SP-Sozialminister Erwin Buchinger und Stefan Weber von Drahdiwaberl. Es galt, die erste Büste des kubanischen Revolutionärs in einer europäischen Stadt zu enthüllen. Mit grabesschwerer Stimme erinnerte SP-Pensionistenchef Karl Blecha an den heutigen 41-jährigen Jahrestag der Ermordung des Revolutionärs: “In seinem Denkmal hier lebt Che weiter.”

Und nun wieder zurück in die  Gegenwart. Betrachtet man das sogenannte „Mahnmal“,  nur als Kunstobjekt im Öffentlichen Raum, so wäre dagegen sicher nichts einzuwenden, vorausgesetzt, dass Wien ein ausgeglichenes Budget hätte, was bekanntlich nicht der Fall ist. Unsere „Freunde des Volkes“ haben ja, wie der leidgeprüfte Wiener weiß, schon viel zu viel Steuergeld in die Realisierung wirrer linker Träume gesteckt, allen voran, unser über alles geliebter Griechischer Importartikel, der nebenbei bemerkt, auch der lebende Beweis dafür ist,  dass die Einwanderungsgesetze auch schon vor Jahren fehlerhaft waren.