Vive la France

In Frankreich ging es mal wieder kräftig zur Sache, diesmal nicht in Paris, sondern in Grenoble war es, wo der Auswurf der Gesellschaft, der menschliche Abschaum, auf die Barrikaden ging und es mächtig krachen ließ. Diesmal konnten die Gewalttäter allerdings keine sozialen oder politischen Missstände als Entschuldigung für ihre Gewaltexzesse für sich in Anspruch nehmen.

Die Unruhen hatten am Samstag begonnen, nachdem zwei Männer im Alter von 17 und 19 Jahren während einer Polizeiverfolgung mit ihrem Motorroller in einen Bus krachten und starben. Der Polizei waren die beiden jungen Männer aufgefallen, weil sie auf einem gestohlenen Gefährt ohne Nummernschilder oder Helme unterwegs waren. („Kurier.at“)

Zwei Kröten waren also auf einem kennzeichenlosen Motorroller und ohne Helm unterwegs gewesen und erregten so die Aufmerksamkeit der Polizei. Anstatt stehen zu bleiben gab man Vollgas und ab ging die Post. Und es kam so wie es kommen musste. Offensichtlich hatte der Höllenfürst höchstpersönlich ein gewisses Interesse an diesen beiden Hochdenkern und schickte seinen motiviertesten Mitarbeiter, den Mann in der schwarzen Kutte samt seiner großen Sense los um diese beiden Genies in seinem Reich willkommen zu heißen.

Die Staatsanwaltschaft von Grenoble behandelt den Fall als Unfall und weist eine Schuld der Polizei zurück. Die Verfolgten hätten andere Menschen gefährdet, seien “in hoher Geschwindigkeit über rote Ampeln und Gehsteige gefahren”. Hassen Bouzeghoub, Leiter eines Gemeinschaftshauses im betroffenen Stadtteil Mistral, sagte: “Junge Menschen aus der Nachbarschaft haben gesehen, was passiert ist und haben das Gefühl, dass es einen Fehler von der Polizei gab.” („Kurier.at“)

Ja meine lieben Leser und Leserinnen, die  Polizisten, die haben einen Fehler gemacht, einen schweren sogar. Anstatt die beiden Straftäter zu verfolgen, hätten sie sich in irgendeinem Fastfood-Restaurant den Bauch mit Donuts und Kaffee vollstopfen können, dann würden diese beiden, für die Gesellschaft verzichtbaren Zeitgenossen wahrscheinlich  immer noch den Boden auf dem sie wandeln, verunreinigen.  Aber nein, die Polizisten mussten unbedingt ihren Job machen und sich ihren Gehalt tatsächlich verdienen. Nun liegen zwei dieser Kerle, die einmal für die Pension von so manchem Franzosen aufkommen hätten sollen, in der Leichenkammer  mit  einer Zukunft als Madenfutter, sofern sie nicht in den Genuss einer „Feuerbestattung“  kommen sollten.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!