Vom Amboss geküsst …

Schwarzer Smiley ++Im Europaparlament scheint man, arbeitsmäßig gesehen, nicht gerade ausgelastet zu sein. Unsere herzallerliebste Ulli Lunacek, Österreichs grüne Quotenfrau in Brüssel dürfte sich, wie so manch anderer Mandatar langweilen und da, um die Langeweile zu vertreiben, arbeiten nicht in Frage kommen darf, muss man sich sonst irgendwie die Zeit vertreiben.

Und was kann man dann so alles anstellen, wenn man der Arbeit entgehen will und Geld keine Rolle spielt?

Na, dann ladet man sich eben einen, im politisch Trend liegenden, wenn auch etwas drittklassigen Künstler ein, je schwuler umso besser, dem man Kindergeburtstage und den Auftritt bei der Eröffnung von öffentlichen Bedürfnisanstalten ersparen will, und klopft sich dabei stolz auf die Schulter und strahlt vor Glück, weil man wieder etwas Großartiges geleistet hat. Für einen Grünling ist es doch schon eine Erfolgsstory, wenn man auf dem Weg zur Toilette nicht auf die Fresse fliegt und einen Lichtschalter erfolgreich betätigen kann, ohne die Gebrauchsanleitung dafür lesen zu müssen.

Man hat Österreichs „Vorzeigekünstler“,  den, der damit überfordert ist, zu entscheiden, ob er ein Männlein oder Weiblein ist und welche öffentliche Toilette er im Bedarfsfall aufsuchen soll, die für SitzpinklerInnen oder jene, wo man, auch im Stehen, eine Stange Wasser in die Ecke stellen kann, einmal zu oft, aus der musikalischen Bedeutungslosigkeit hervor geholt.

 „Es“ durfte vor dem Europaparlament den einzigen Erfolg der Karriere trällern. Und der Rest dieser akustischen Körperverletzung soll laut Medienberichten auch nur jene leichte Kost gewesen sein, die, die man, tag ein, tag aus ohnehin im Radio hört. Wer mehr erwartet haben sollte, der wäre gut beraten, die tägliche Menge an Psychopharmaka, die er ohne fachärztliche Aufsicht einnimmt, zu reduzieren.

Nun zur Frage aller Fragen. Wer bezahlt diesen „erstklassigen“ kulturellen Event eigentlich? Ulrike Lunacek und GenossInnen? Und dann auch noch aus der Privatschatulle? Natürlich nicht.

Wurst erhalte kein Honorar, und die Kosten von rund 18.000 Euro kämen aus ihrem Pouvoir und dem der Grünen-Fraktion. “Ich denke, das ist es wert, eine so wichtige Botschafterin hierher zu bekommen.” Man könne so den Bürgern klarmachen, dass auch das Europaparlament für diese Inhalte stehe. (vienna.at)

Den Bürgern muss man eigentlich nichts mehr „klarmachen“. Wir lesen doch jeden Tag darüber, was man in Brüssel unter Politik versteht und welche Werte man dort vertritt. Wir haben keinen Bedarf mehr an „Brüsseler Schwachsinn“.

Und wofür 18.000 Euro? Die „Air Berlin“ oder ein sonstiger Billigflieger hätte es auch getan. Früh morgens hinauf, Mittagessen bei „McDonalds“, dann vor „Publikum“ etwas krächzen und spät am Nachmittag, wenn’s unbedingt sein muss, wieder zurück nach Wien. Mit 500 Euro wäre es getan gewesen. Selbst die sind noch zu viel für diesen Vogel.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!