Von den Rettern zu Tätern

Einst haben die USA und Großbritannien gemeinsam das NAZI-Reich bekämpft. Heute spielen beide Nationen allerdings eine der Hauptrollen in der „Liga der neuen Schurkenstaaten“. Die „Neuen Schurkenstaaten“, das sind  jene Länder, die sich im Kampf gegen den Terror, über Menschen- und Bürgerrechte hinwegsetzen. Dass Großbritannien mit ihrem Programm Tempora  tief im Anus der Amerikaner steckt, ist schließlich kein Geheimnis. Und die Britische Regierung küsste erneut den schwarzen Arsch von Amerikas Diktator.

Die Rechnung dafür bezahlte allerdings David Miranda, der Lebenspartner von Glenn Greenwald, der Berühmtheit erlangte, als er die von Edward Snowden übermittelten Dokumente zu PRISM, aufbereitet und veröffentlicht hatte.

Miranda lernte auf seiner Heimreise, bei einem Zwischenstopp in London, vorübergehend das kennen, was die Briten unter Gastfreundschaft verstehen. David Miranda wurde ohne konkreten Verdacht  vorübergehend festgenommen, der „Kurier“ berichtete darüber, sein Mobiltelefon und Notebook wurden beschlagnahmt.

Die Polizei rechtfertigt die stundenlange Befragung mit dem Anti-Terrorgesetz. Amnesty kritisiert: Aktion war illegal. (Zitat Kurier.at, 19.08.2013)

Weit hat es Europa gebracht. Und was wird man dazu in Brüssel sagen? Natürlich nichts. Es wird nur das große Schweigen dazu geben. Schließlich poliert man in Brüssel doch auch nur den fetten Arsch der Amerikaner.

Und für alle die es interessiert, der Artikel zu diesem Musterbeispiel an Rechtschaffenheit, kann unter

http://kurier.at/politik/ausland/snowden-lebenspartner-von-nsa-enthuellungsjournalist-greenwald-in-london-festgehalten/23.245.021

nachgelesen werden.