Von Hexen und anderen besenreitenden Geschöpfen der Nacht

Grüne Kröte im FadenkreuzAls ich samstags, zu früher morgendlicher Stunde, die Online-Ausgabe des Kuriers las, blieb mein Herz fast stehen, als ich über den Artikel: Vassilakou fordert “nur noch unbefristete Mieten”, stolperte.

Nicht der Nonsens, den dieses Prachtstück stellenweise von sich gab, ließ mich erschaudern, mittlerweile bin ich durch den rot-grünen Mist, der ständig über Wien ausgeschüttet wird, abgehärtet. Es war das Foto, das mich das Grauen kennenlernen ließ.

Nicht dass ich ein abergläubischer Mensch bin. Aber als ich das, zu dem Artikel gehörige Foto von Maria Vassilkou sah, schlossen sich meine Augen krampfartig und ich musste unwillkürlich an die Amerikanische Stadt Salem und an gestapeltes Holz, das um einen, in die Erde gerammten Pfahl arrangiert ist, denken. Und wütende, mit brennenden Fackeln und  Mistgabeln bewaffnete, in Lumpen gekleidete Menschen, die lautstark rufen: „brennen, soll sie, brennen soll sie, die verdammte Hexe“, ergänzten das schaurige Bild.

Irgendwie erinnerte mich die Gute auf dem Foto doch an eine Frau, die es geschafft hat, anstatt des geplanten Spanferkels, die Grillsaison zu eröffnen und nun darauf wartet, vom johlenden Pöbel, zum Scheiterhaufen geführt zu werden um dort ihr Leben als Hexe auszuhauchen.

Nun aber Schluss mit den derben Scherzen auf Kosten einer Frau, deren Partei einst mit dem Slogan, „Bio macht schön“, geworben hat.

Natürlich kann es auch eine andere Erklärung dafür geben, dass Wiens Vorzeigepolitikerin auf dem Foto den Eindruck erweckt, als sei sie gerade von einem Panzer gestreift worden. Wäre ich weniger charmant und etwas weniger höflich, so würde ich doch glatt behaupten, sie erweckt den Eindruck, als wäre sie gerade auskotzt worden.

Vielleicht ist unsere gute Mary aber nur dem berühmten Roadrunner, bei einem seiner vieler Duelle mit dem Coyoten in die Quere gekommen und hat den gleichfalls berühmten fliegenden Amboss in die Fresse bekommen.

Möglicherweise steckt in der Theorie mit dem Amboss doch mehr Wahrheit, als man zunächst vermuten möchte. Ein Amboss auf dem Kopf würde vielleicht all das erklären, was gerade zurzeit in Wien passiert.

Also meine lieben Genossen und Genossinnen, ducken und Kopf einziehen, wenn ihr euch einmal außerhalb euer Dienstlimousinen bewegen solltet. 🙂