Von Ratten, Krähen und anderem Getier

Angeblich wurden 35 internationale Spitzenpolitiker abgehört, darunter Angela Merkel. Seit 2002 soll Angela Merkels Handy auf der Liste der Aufklärungsziele der amerikanischen Geheim-dienste stehen. Und das Schönste dabei ist, dass unser wackerer Kämpfer für den Weltfrieden, Barack „Adolf“ Obama,  nichts davon gewusst haben will.

Obama räumte einem Zeitungsbericht zufolge nach Bekanntwerden der Vorwürfe indirekt ein, dass die NSA Merkel belauscht haben könnte. Er habe der Kanzlerin in ihrem Telefonat am Mittwoch versichert, nichts davon gewusst zu haben, dass ihr Handy von der NSA abgehört worden sei, schreibt die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” (FAS) ohne Quellennennung. Andernfalls hätte er eine mögliche Abhöraktion sofort gestoppt, zitierte der “Spiegel” Obama aus dem Gespräch. Laut dem Hamburger Magazin hat sich der US-Präsident bei der Kanzlerin für die Abhörung entschuldigt.

Einem Bericht der “Bild am Sonntag” zufolge soll Obama im Jahr 2010 von NSA-Chef Keith Alexander selbst über den geheimen Einsatz informiert worden. “Obama hat die Aktion damals nicht gestoppt, sondern weiter laufen lassen”, zitierte die “BamS” einen hochrangigen NSA-Mitarbeiter. Später habe das US-Präsidialamt bei der NSA ein umfassendes Dossier über Merkel bestellt. Obama habe Merkel nicht getraut und alles über sie wissen wollen, sagte der Informant der Zeitung. (Zitat „derstandard.at“)

Offensichtlich zählen die USA nicht gerade zu den geistig aktivsten Nationen der Welt. Wirtschaftlich auf dem Niveau einer osteuropäischen Diktatur der 50er-Jahre und finanziell so potent wie ein kaiserlicher Stabsoffizier in der Österreich-Ungarischen Monarchie. Anstatt vor der eigenen Tür den Mist wegzuräumen, tritt man als die globale Version der MA 48 auf und produziert dabei mehr Mist, als man entsorgt. Und gleichzeitig führt mit der Unverfrorenheit eines größenwahnsinnigen kommunistischen Diktators einen Cyberkrieg gegen verbündete oder befreundete Nationen.

Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande wollen den USA ins Gewissen reden. Europäische Gegenmaßnahmen wegen der Abhöraffäre wird es aber nicht geben. (Zitat „diepresse.com“)

Und natürlich wird das Ganze auch keine weiteren Folgen haben. Man will den USA in das Gewissen reden. Das kann ja was werden. Obama wird sich, nachdem er sich vor Lachen auf dem Boden gekugelt hat, vielleicht für die Bespitzelung entschuldigen und versprechen, dass so etwas nie wieder vorkommen wird, ein Anti-Spionage-Abkommen wird höchstwahrscheinlich unterzeichnet werden, dass das Papier nicht wert ist, auf das es geschrieben ist, die Spionagezentralen werden abgebaut und an einem anderen Ort wieder aufgebaut. Und die Politiker tun so, als sei alles in Ordnung und klopfen sich selbst auf die Schulter, für das was sie erreicht haben. Und Obamas schwarzer Arsch wird weiter geküsst.

Und unser dauergrinsender Kanzler mit der Föhnfrisur. Der wird sich höchstwahrscheinlich bei den Amerikanern entschuldigen und die politische Verantwortung dafür übernehmen, dass jene sieben NSA-Mitarbeiter, die damit betraut waren, seine Gespräche abzuhören, aus Verzweiflung Selbstmord begangen haben. 🙂