Von Versorgungsposten und roten Amigos

Die SPÖ hat offenbar wirklich ein Händchen dafür, wenn es darum geht, sich einer schiefen Optik auszusetzen. Nach Josef Cap will man jetzt, ganz im Sinne der Quotenregelung, einer „verdienten“ Genossin, die von einem lukrativen Versorgungsposten entfernt worden ist, warum wohl, ein Schelm ist, wer hier Böses denkt, nicht weiter zumuten, durch diesen so tragischen Verlust, einen finanziellen Nachteil zu erleiden. Tausende arbeitslose Österreicher sehen das sicher auch so.

BettlerDie Rede ist hier von Brigitte Ederer.  Man handelt sie, laut „österreich.at“  als „heißeste“ Kandidatin für den Posten als ORF-Generaldirektor.  Sollte da wirklich etwas daran sein, kommen für Österreichs Gebührenzahler harte Zeiten, noch mehr Geld für noch mehr mieses Programm.

Mit Brigitte Ederer an der Spitze des ORF versorgt man nicht nur einen braven Genossen, sondern man bekommt, quasi als „Zubrot“, die Kontrolle über Österreichs linke Propagandamaschinerie.

Einen weiteren, nicht so unpraktischen Vorteil hätte das Ganze aber dennoch. Man könnte aus Kostengründen die Büros in der Löwelstraße auflassen und damit in die Räumlichkeiten des ORF übersiedeln. So wäre es sicher leichter, die Lobesgesänge auf Werner Faymann und die SPÖ, zu koordinieren. Und man könnte sich auch auf die eigenen Fahnen heften, dass man den ORF bei seinem „Bildungsauftrag“ intensiv unterstützt. Als „Verbindungsgenossen“ könnte man doch damit Josef Cap betrauen, der bekanntlich seit kurzem in einer „Bildungseinrichtung“ der SPÖ tätig ist.

Würde man Josef Cap etwas beschäftigen, so könnte man, wenigstens einmal, mit reinem Gewissen behaupten, dass Pepi Cap für sein Gehalt wirklich arbeitet, zwar nicht viel, aber immerhin. KopfschmerzenUnd für die Gesundheit des Josef Cap würde man damit auch etwas tun, die Gefahr reduzieren, dass er an seinem Schreibtisch einschläft und mit dem Kopf auf die Schreibtischoberfläche knallt. Für die Mehrheit der Menschen wäre dies nämlich mit einer Gehirnerschütterung verbunden.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen, denken schmerzt nicht, außer man knallt vorher auf die Schreibtischoberfläche!