Wahre Liebe gibt es nur unter Männern

Und da sagt man, dass Werner Faymann mit nichts mehr überraschen kann. Offenbar ein Irrtum. Ein türkischer Geschäftsmann outet sich und gesteht, dass er Werner Faymann liebt. Bahnt sich da vielleicht eine, alle Grenzen überschreitende Romanze an, oder ist er nur einer der vielen  Fans eines Mannes, der schon lange in der Politik nichts mehr verloren hat?

Jedenfalls, eines ist sicher, Werner Faymann muss durch diese Liebeserklärung auch überrascht gewesen sein.  Erstmals bekennt sich jemand öffentlich dazu, dass er für  Werner Faymann positive Gefühle hegt.  Ja, da wird einem so richtig warm ums Herz. Wahre Liebe gibt es eben nur unter Männern. Scheinbar geht es wirklich aufwärts mit der SPÖ.

Nun genug gescherzt. Wie Werner Faymann in Frauenkleidern wirkt, wissen wir bereits seit diesem urlustigen Plakat der Grünen. Steckt vielleicht doch etwas Wahrheit in diesem dümmlichen Plakat? Immer gut gekleidet? Eine etwas feminin wirkende Föhnfrisur? Und immer dieses Lächeln. Ich hielt es bis dato nur für das besonders schleimige Grinsen eines zweitklassigen Politikers.

Vielleicht kann Werner Faymann doch noch bei einer neuen Zielgruppe punkten. Damit meine ich nicht unsere türkischen Mitbürger, in deren Ärschen stecken die SPÖ und ihre Schwesterpartei, die Grünen, ohnehin schon bis zum Anschlag. Nun bietet sich durch diese überraschende Liebeserklärung für unseren Taxifahrer auf Abwegen, die Möglichkeit an, bei einer neuen Gruppe, den Flötenspielern unter unseren Mitmenschen, zu punkten.

Wenn er sich anstrengt, unser Werner, vielleicht schafft er es, und wird tatsächlich die neue Ikone von Österreichs Schwulenbewegung. Dann kann er wenigstens einen Erfolg in seiner politischen Karriere zu verbuchen.

Aber eines ist jetzt schon sicher. Werner Faymann kann als einziger Bewerber um den vordersten Platz am Futtertrog belegen, dass er von wenigstens einem Menschen geliebt wird. Na Eva, na lieber H.C., seid ihr jetzt so richtig neidisch?

Dieser Wahlkampf wird höchstwahrscheinlich als „Wahlkampf der Liebe“ in die Österreichische Geschichte eingehen.