Warme Eiswürfel und anderer Nonsens

Rosa BallonDass so mancher Politiker in Österreich von der Natur stiefmütterlich behandelt worden ist, wird regelmäßig bewiesen. Eine solch tragische Figur ist der NEOS-Obman Matthias Strolz. Mangels eines politischen Programms hat er sich offenbar auf die Kategorie „Schwachsinn“ spezialisiert, in der er Punkten möchte. Ganz im Auftrag seiner Wähler.

Diese politische Witzfigur hatte doch die Idee, die Position des Bundeskanzlers zu stärken.

.. Der Parteiobmann der NEOS, Matthias Strolz, fordert eine Stärkung der Position des Bundeskanzlers. Dieser müsse in Zukunft mehr politische Durchsetzungsmöglichkeiten innerhalb einer Koalition haben, vergleichbar mit der Kanzlerkompetenz in Deutschland, so Strolz im Ö1-Interview “Im Journal zu Gast”. …

… Auch der österreichische Bundeskanzler solle daher eine Richtlinienkompetenz erhalten und die grundsätzliche Stoßrichtung der Bundesregierung vorgeben können. Das würde die Rot-schwarze Pattsituation beenden, meint Strolz. Dazu komme, dass künftig eine Dreier-Koalition eine Normalität sein werde. … (Zitat: „oe1.orf.at“)

Ansonsten wirkte er in diesem Interview wie ein drittklassiger Fernsehkoch, der im Nachtprogramm des ORF den Gemeindebaurauschkugeln aufgewärmtes Fertigfutter aus der Tiefkühltruhe als Nouvelle Cuisine verkaufen will.

Natürlich hat er Recht, unser Freund von der Nudelsiebpartei, dass in Zukunft eine dritte Partei, gemeinsam mit ÖVP und SPÖ Österreich Schaden zufügen wird. Diese Erkenntnis ist aber nichts Neues. Jeder, der über ein bisschen  Verstand verfügt, kann zu diesem Schluss kommen.

Egal wie umfangreich die Macht des Bundeskanzlers ist, ihre Wirksamkeit wird durch die Person bestimmt, die diese Funktion ausübt. Ein Werner Faymann oder gar ein Michael Spindelegger mit mehr Macht, das wäre das Gleiche, als wenn man dem Dorfdeppen eine geladene Maschinenpistole in die Hand gäbe.

Und eine dritte Partei in der Koalition. Um darauf zu kommen, braucht man nicht unbedingt ein Genie sein. Die Wahlergebnisse der letzten Zeit zeigen es doch auf. ÖVP und SPÖ sind auf dem besten Wege, das Schicksal der Kommunistischen Partei zu teilen und in die Bedeutungslosigkeit  hinab zu sinken.

Kein Wunder, bei einem Kanzler, der zum Betätigen eines Lichtschalters eine mehrseitige Bedienungsanleitung benötigt. Und erst der Vizekanzler. Keiner wie er hat so viele chirurgische Nasenkorrekturen hinter sich. Nicht überraschend, wenn bei jedem Wort, das aus seinem Munde entfleucht, die Nase einen Zentimeter wächst. 🙂

 In diesem Sinne: Freundschaft Genossen!