Wenn zwei das Gleiche tun …

Offenbar motiviert die bevorstehende Nationalratswahl unsere Parteien zu Höchstleistungen. Die einen be- mühen sich im Positiven, so wie die ÖVP zurzeit, die anderen im Negativen, wie die Grünen. Natürlich, wie kann man es anders erwarten, geht es wieder um die bösen Autofahrer. Die Damen und Herren der konser-vativen Fraktion wurden offenbar von Ideen der Grünen inspiriert. Warum nicht, wenn es dem Guten dient.

Da aufgrund der wenig durchdachten, fiskalisch orientierten Verkehrspolitik der Grünen, die im Wesentlichen darauf beschränkt ist, den Autofahrern das Leben schwer zu machen und es für Pendler, die nicht nur aus Bequemlichkeit mit dem Auto nach Wien fahren, kaum mehr (relativ) günstige Parkmöglichkeiten gibt, wurde durch die ÖVP die Idee der Grünen aufgegriffen, wie im Bereich von Margareten, Teile der Streckenführung der U4 zu überbauen, und so die westliche „Pendlereinflugscheise“ zu entlasten.

Doch die Adepten der bösen Hexe aus dem Süden, finden  wenig Gefallen an dieser Idee.

“Das Konzept muss mehr in Richtung Schienenausbau gehen, um den Autoverkehr schon vor der Stadt abzufangen. Hier kann viel gemacht werden, ohne Millionen für Bauprojekte auszugeben”, so die Bezirksobfrau der Grünen, Elisabeth Holzer. Zudem fürchtet sie eine Verschandelung des Stadtbildes durch eine Überdachung der U4-Gleise.
Auch die Stadt Wien ist nicht begeistert von der Idee. “Wenn die ÖVP Millionen-Investitionen vornehmen und den Wienfluss verbauen will, um hier Autos zu stapeln, liegt dies im Rahmen der Bezirkskompetenz”, sagt Dominik Krejsa, Mediensprecher von Planungsstadträtin Vassilakou.

Zitat, „meinbezirk.at

Die Ursache für diese Kritik dürfte in dem Umstand liegen, dass die Begünstigten dieser Idee nicht das Klientel unserer „Demokratischen Freunden Wiens“ sind, sondern Menschen, die für ihren Lebensunterhalt durch Arbeit vorsorgen müssen und von denen die rot-grüne Neidgesellschaft kaum einen Nutzen hat, weder finanziell, noch politisch. Und der größte Makel, der dieser Personengruppe anhaftet, ist der, dass sie nicht mit dem Fahrrad in die Arbeit fährt, so wie es dem kindlichen Traum der Grünen entspricht. Ja, Schwachsinn hat neuerdings eine Farbe.

Gerade die Grünen befürchten eine „Verschandelung“ durch das Projekt. Es stellt sich die Frage, warum sie dieses Problem nicht bei ihrem Projekt in Margareten angedacht und sich danach orientiert haben.

Der in Margareten geschaffene „Freiraum“ wird höchstwahrscheinlich ein Sammelbecken für Jugendliche werden, die zwischen Bierdosen, den Resten von Wundertüten aus Afghanistan, Fast-Food-Abfällen herumlungern, und sich die Sozialhilfe durch gelegentliches Entreißen einer Handtasche oder dem Raub eines Mobiltelefons, aufbessern.

Und dann noch das Volkskino, das dort entstehen wird, wenn betrunkene oder völlig zugekiffte Jugendliche durch Anwendung von Gewalt oder der Zuhilfenahme von Messern, Baseballschlägern oder ähnlichen Motivationshilfen, um die Gunst eines Mädchen buhlen werden oder mit diesen Hilfsmitteln, zwangsläufig entstehende ethnische Probleme lösen wollen. Ja, das bringt Freude in das ohnehin triste  Leben eines Wiener Halbwüchsigen.