Wer mit dem Teufel buhlt ….

So wie es scheint gab es bei den blaugekleideten Magistratsschweinchen, der „Maria Vassilakou-Standarte“ einen Putsch. Oberst Wolfgang Schererbauer und sein Adlatus, Chefinspektor Johann Briegl dürften Geschichte sein. Majestätsbeleidigung, Blasphemie ist es, was den beiden vorgeworfen wird.

Ich verstehe es bis heute nicht, dass zwei Polizisten so tief herabsinken können, damit man sie für geeignet hält, Wiens Raubritterbrigaden anzuführen. Wer mit dem Teufel kuschelt, darf sich nicht wundern, wenn er sich Läuse einfängt, und das nicht nur im übertragenen Sinn.

Blicken wir einmal kurz zurück. Vor ein paar Monaten da gab es ein paar so unschöne Vorfälle. Ein paar beherzte Bürger, naja, die öffneten gegenüber einigen Mitgliedern von Maria Vassilakous Schmuddeltruppe ihr sensibles Wiener Herz und versuchten diesen Magistratsbütteln auf unmissverständliche Art und Weise nahe zu bringen, dass es nicht richtig ist, wie sie sich ihren Lebensunterhalt verdienen. Na gut, es war vielleicht eine blumige Ausdrucksweise, derer man sich dabei bediente, vielleicht wurden auch ein paar kräftige Maulschellen verteilt, aber nur um der ausgedrückten Missbilligung eine angemessene Bedeutung zu geben, ist zwar nicht richtig, aber durchaus nachvollziehbar, verständlich, man will ja auch gehört werden.

Im April verkündeten Wiens Ober-Parksheriffs Oberst Wolfgang Schererbauer und Chefinspektor Johann Briegl: „Ab sofort sind die Parkraumüberwacher nur mehr zu zweit unterwegs.“ Grund war die gestiegen Zahl der Übergriffe – “Heute” berichtete.

Nur ein Monat später war die Doppelstreife schon wieder Geschichte, „abgeschossen“ von Vize-Polizeichef General Karl Mahrer. Eine generelle Doppelbesetzung halte er nicht für notwendig, so Mahrer. Nur im Bedarfsfall solle der jeweilige Vorgesetzte eine Doppelstreife einteilen. …

Wie „Heute“ nun erfuhr, bedeutete das auch das Aus für Schererbauer und Briegl. Sie hatten ihre Mitarbeiter über die neue Situation unterrichtet und dabei offenbar gesagt, dass „dem General die Eigensicherung der Kollegen offensichtlich nicht wichtig genug“ sei. Das sei aufgezeichnet und Mahrer zugetragen worden, ortet ein Insider einen „Spitzelskandal“. Die Chefs wurden abgesetzt. Seither versinke die Abteilung „in Chaos, Neid, Missgunst und Verfolgungswahn – keiner traut mehr keinem!“, so der Insider. („heute.at“)

Hat sich Wolfgang Schererbauer da etwa eine Laus in den Pelz gesetzt oder gar eine Ratte in sein Haus gelassen? Möglicherweise. Ich tippe da eher auf einen politischen Offizier der Rathausfaschisten, der eingeschleust worden ist, um über die Bediensteten der rot-grünen Raubritterbrigade zu wachen, darauf zu achten, dass die Kampfbereitschaft gegeben ist, dass sie keine Gnade kennen, wenn sie über Wiens Autofahrer herfallen um sie bis auf das letzte Hemd auszuplündern und vor allem, dass keine antisozialdemokratischen  Gedanken in ihren, nicht gerade besonders leistungsfähigen Gehirnen Einzug halten.

Man muss schon über besondere Charakterfestigkeit verfügen, um sich bei unseren Rathausfaschisten zu verdingen,  aber über jene herzufallen, die kräftig für ihren Lebensunterhalt hinlangen müssen und nicht so wie diese rot-grüne Brut da im Rathaus auf Kosten des Steuerzahlers vor sich hin schmarotzt, dazu muss man wirklich tief gesunken sein, so tief wie damals jene, die sich bei SS und GeStapo verdingten oder an sie ihren Nachbarn, Bruder oder Vater auslieferten, nur um eine Extraration Kaffee oder ein Stück Schokolade zu erhalten. Oder wie jene, die ein paar Jahrzehnte später, in der guten alten Deutschen Demokratischen Republik sich für deren politischen Erhalt einsetzten, in der Stasi dienten oder an sie, natürlich nur zum Wohle des Sozialismus, jeden an diese Mörderbande verrieten, der den politischen Müll, der ihm da so täglich vorgesetzt worden ist, nicht entsprechend würdigte.

Nun wieder zurück zu Schererbauer und seinem Stiefelknecht. Wir dürfen sie nicht als Opfer des rot-grünen Denunziantenstadels sehen, sondern als jemanden, der einen Pakt mit dem Teufel, mit dem unsagbar Bösen geschlossen hatte und nun den Preis dafür bezahlen musste.

Mann oh Mann, wurden die beiden von den roten Brüdern und deren nur allzu willigen Helferlein kräftig in den Arsch gefickt. Ich glaube, die beiden haben es einige Zeit nicht leicht, wenn sie auf der Keramikmuschel ihren Geschäften nachgehen.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!