Wer mit dem Teufel buhlt …

Die Wiener Linien leiden unter den Tempo-30-Zonen. Mein Mitleid hält sich allerdings in Grenzen. Warum sollen nur die Wiener Autofahrer und die Fußgänger unter den debilen Ergüssen der bösen Hexe aus dem Süden leiden.

Es ist doch nur gerecht, dass die Verantwortlichen des Wiener Elends, zu mindestens ein Teil von ihnen, auch zum Handkuss kommen. Schließlich beherbergen die Wiener Linien einen nicht unbeträchtlichen Teil an SPÖ-Wählern. Und wie wir leidgeprüften Wiener wissen, wer SPÖ wählt, bekommt den grünen Misthaufen dazu, ob er will oder nicht.

Man braucht nicht gerade einen besonders leistungsfähigen CPU, um zu erkennen, dass eine drastische und  großflächige Geschwindigkeitsreduktion, einen Rattenschwanz an negativen Ereignissen  nach sich zieht. Natürlich wird auch wieder auf die Autofahrer hin gehackt, als ob die etwas für die kranke Gedankenwelt einer Maria Vassilakou und ihrer hirnlosen Anhänger könnten.

… Bei den Wiener Linien ist in einem Papier wörtlich von einer „Verschlechterung der Position gegenüber dem Auto” die Rede. Die Gründe: Neben deutlich längeren Fahrzeiten halten etwa 75 Prozent der Autofahrer (wegen mangelnder Polizeikontrollen) Tempo 30 nicht ein, während Busfahrer mit maximal 30 km/h unterwegs sind – weil ein Fahrtenschreiber Geschwindigkeitsübertretungen festhält. …

… Der Hintergrund: Bei einem Tempo-30-Feldversuch mit der Linie 26A wurde eine Fahrzeitverlängerung von einem Drittel registriert. Die zusätzlichen Kosten betrugen jährlich 1,8 Mio. Euro, weil sechs weitere Busse benötigt wurden, um den Fahrplan einzuhalten. Eine groß angelegte Ausweitung von Tempo 30 würde laut Wiener-Linien-Papier einen hohen zweistelligen Millionenbetrag kosten. …
(Zitat: „diepresse.com“)

Erst der Mehrheit der Autofahrer unterstellen, dass sie sich nicht an die Tempo-30-Vorschrift halten, und dann auch noch „bedauern“, dass man selbst nicht die Geschwindigkeitsbeschränkung ignorieren kann, da der Bus über einen Fahrtenschreiber verfügt, geht’s noch.

Wer trägt, abgesehen von den Wählern, letztendlich die Schuld an dem Desaster in Wien. Natürlich Michael Häupl und sein arbeits- und denkbefreiter Apparat. Maria Vassilakou und ihr Mahnmal für menschliche Dummheit sind der „Juniorpartner“ und haben zu hüpfen, wenn der „Seniorpartner“ ruft: „springen“.

Aber wie kann man rufen, wenn man einerseits “den halben Tag mit dem Kopf in der Kloschüssel hängt” und andererseits während der restlichen Hälfte des Tages damit beschäftigt ist, „ja Mary, sicher Mary, geht in Ordnung“ oder „Milch und Zucker, zwei Stück Zucker?“ zu brabbeln.

Normalerweise müsste Maria Vassilakou mit ihren Vögeln in einer miefigen Kammer sitzen und Bleistifte zählen.

Aber auch für die Wiener Linien gilt, wer mit dem Teufel buhlt, darf sich nicht wundern, wenn die Kinder Hörner haben und aus dem Maul nach Schwefel stinken. 🙂