Werbung einmal anders

Ein fiktives Werbevideo von Studenten einer Deutschen Filmhochschule  erhitzt die Gemüter. Ein Video mit Nebeneffekt. Es hat die Stimmung einiger Mercedes-Bosse verdunkelt. Keinen Sinn für Humor, die Jungs.

Zugegeben, das Video wirkt etwas makaber, trotzdem ein gelungener Versuch, die Vorzüge einer Mercedes-Limousine hervor zu heben. Die Limousine ist in einer ländlichen Landschaft unterwegs. In einem historisch wirkenden Dorf bremst das Fahrzeug automatisch vor eine Gruppe spielender Kinder. Nur auf  einen kleinen spielenden Jungen fährt das Auto ungebremst zu. Das Kind bleibt regungslos liegen, eine Frau ruft entsetzt: „Adolf“, und die abgewinkelten Gliedmaßen des Kindes zeigen ein Hakenkreuz, Ort der Handlung eine Ortschaft namens „Braunau am Inn“. Abschließend erscheint die Einblendung: „Erkennt Gefahren, bevor sie entstehen“.