Wie tief kann ein Land noch sinken?

Weißes HausSeit den Anschlägen von 9/11 hat die US-Bundespolizei gezielt Geisteskranke, Jugendliche und Kleinkriminelle mit Geld, Waffen und Attentatsplänen versorgt, kritisiert Human Rights Watch.

Washington. Rezwan Ferdaus war arbeitslos, schwer depressiv und trug Windeln für Erwachsene, weil er seine Harnblase nicht kontrollieren konnte. Laguerre Payen litt unter Schizophrenie und sammelte in seiner Wohnung Flaschen voller Urin. James Cromitie, ein ehemaliger Drogensüchtiger, hat einem Psychiater von seinen Halluzinationen erzählt. Shawahar Matin Siraj hat laut Gutachten eines forensischen Psychologen „eingeschränktes Urteilsvermögen“ und war „für Manipulationen empfänglich“; seine liebste Beschäftigung waren Pokémon-Videospiele.

Das hinderte die US-Bundespolizei FBI nicht daran, Ferdaus, Payen, Cromitie und Siraj in Pläne für Terroranschläge zur verwickeln, die von FBI-Spitzeln ausgearbeitet worden waren. Das FBI fabrizierte nicht nur die Anschlagsvorhaben, sondern bot den Männern auch Geld an und besorgte ihnen Kameras, um die mutmaßlichen Anschlagsziele auszukundschaften, DVD-Spieler, um sich radikale islamistische Videos anzusehen, sowie Attrappen von Boden-Luft-Raketen und Sprengstoff. („diepresse.com“)

So mancher wird es bereits erkannt haben, was aus den USA geworden ist. Ein Land das den Pfad der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit längst verlassen hat und das sich nun auf dem Niveau einer Südamerikanischen Bananenrepublik bewegt. Andere wiederum sehen in den USA die Wiedergeburt einer Herrenrasse, die in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts versucht hat, die Welt mit ihrer kranken Ideologie zu infizieren.

Nicht nur dass die westliche Welt dabei zuschaut, wie Menschen- und Bürgerrechte unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung mit Füßen getreten werden, sie hält auch still, wenn an das Tageslicht dringt,  dass Menschen, die frei von jeder kriminellen Energie und auch auf Grund einer Erkrankung höchstwahrscheinlich nicht in der Lage sind, die Anforderungen des Alltags ohne Betreuung  zu bewältigen, zu Schwerkriminellen gemacht werden, und in weiterer Folge auch noch zu einer 25-jährigen Haftstrafe verurteilt werden, nur um die Existenz einiger „staatlicher Dienste“ zu rechtfertigen, die es besser nicht geben würde.

Für einige von diesen vier bedauernswerten Menschen oder sogar für alle,  ist dieses Urteil eigentlich ein Todesurteil. Aufgrund ihrer körperlichen und mentalen Verfassung sind diese vier in einem Gefängnis kaum überlebensfähig. Vor allem dann, wenn sie auch noch als „Terroristen“ eingestuft worden sind und daher über noch weniger Rechte verfügen wie seinerzeit ein Schwarzer während der Apartheid in Südafrika.

Man kann nur hoffen, dass über Obama und seine Helfer, einmal genauso gerichtet werden wird, wie damals über die Verbrecher in Nürnberg.