Wien, eine wirklich lebenswerte Stadt

Verliebte Kröten 2Ja, meine lieben Leser und Leserinnen. Es gibt etwas, in dem Wien spitze ist, den 1. Platz einnimmt. Im Österreichvergleich liegt Wien ganz vorne.

Und dass, obwohl Sozialdemokraten in Wien das Ruder in der Hand haben, zu mindestens offiziell. In Wahrheit aber hat in Wien eine 14-Prozentpartei das Sagen, Wiens Frauenpartei, die von einer Migrantin beherrscht wird.

Ja, Wien wird in Wahrheit von einer Frau regiert, von unserer so geliebten und geschätzten Kämpferin für mehr Demokratie, Maria Vassilakou. Und der, der die ganze Verantwortung trägt, zu mindestens in der Theorie, auf dem Papier, der hängt wie der berühmte Waschlappen in seinem Bürosessel herum und träumt von der absoluten Mehrheit der Sozialdemokratie in Wien.

Wobei liegt Wien nun an der Spitze? Mit welcher Leistung haben es Michael Häupl und sein Zauberlehrling, die alleswissende und niemals irrende Maria Vassilakou geschafft, die Nummer 1 von Österreich zu werden? Worin sind die Beiden so gut, dass sie wirklich „die Besten der Besten“ genannt werden dürfen?

Es hat etwas mit der Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen zu tun. Die beiden haben also, in großem Umfang, Arbeitsplätze geschaffen oder auch erhalten?

Nein, natürlich nicht. Das wäre doch das erste Mal in ihrer politischen Karriere, dass die beiden etwas geschaffen hätten, das „Hand und Fuß“ hat. Sie sind natürlich die „Besten der Besten“ im Zerstören, in der Vernichtung von Arbeitsplätzen. Ja, Wien ist zurzeit die „Nummer 1“ in der Arbeitslosenstatistik. Da haben sie wirklich etwas geschaffen, etwas geleistet, unsere beiden Ritter von der traurigen Gestalt.

In Wien gibt es deutlich mehr Arbeitslose als im Österreich-Schnitt. Hauptgrund ist AMS-Wien-Chefin Petra Draxl zufolge die hohe Zuwanderung.

Wien. Am stärksten verantwortlich für den Anstieg der Arbeitslosigkeit in Österreich ist wieder einmal Wien. Die Zahl der Menschen, die ohne Beschäftigung waren bzw. sich in Schulungen befunden haben, ist in der Bundeshauptstadt im vergangenen Dezember um 9,4 Prozent gestiegen. …

… Die Folge sei ein Arbeitskräfteangebot, das die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt bei Weitem übersteige. „Hinzu kommt, dass auch immer mehr Menschen, die bereits in Wien leben, sich auf Jobsuche begeben“, so Draxl. „Frauen beispielsweise, die zum Haushaltseinkommen beitragen müssen, weil durch die höher werdenden Lebenshaltungskosten, wie etwa die dramatisch steigenden Wohnungsmieten, ein Gehalt allein nicht mehr ausreicht.“ Nirgendwo in Österreich gebe es eine so große Kluft zwischen Einkommen und Lebenshaltungskosten wie in Wien. …

… „Ungelernte Arbeitskräfte aus klassischen Herkunftsländern, also aus der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien, die zum Teil als Gastarbeiter geholt wurden, werden von jüngeren, besser ausgebildeten Einwanderern aus Staaten wie Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Slowakei, Polen und aus Deutschland verdrängt“, sagt Draxl. „Zudem sind auch die generellen Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt gestiegen. Auch für nicht hoch bezahlte Tätigkeiten sind mittlerweile EDV-Grunderkenntnisse erforderlich. Der Job des klassischen ungelernten Hilfsarbeiters stirbt langsam aus.“

Eine Entspannung ist Draxl zufolge nicht in Sicht. „Während sich die Situation in den kommenden Jahren österreichweit stabilisieren dürfte, erwarten wir in Wien zumindest für 2015, 2016 und 2017 einen weiteren Anstieg der Arbeitslosenzahlen.“ … („diepresse.com“)

Und was unternimmt unsere hochwohllöbliche Stadtregierung dagegen? Ja, ich weiß, ich soll über unsere rot-grünen Schwachköpfe Hochdenker nicht ständig lästern. Die geben doch ihr Bestes. Die tun doch was sie können, werden viele von Euch jetzt meinen. Und ihr haben möglicherweise damit auch Recht. Vielleicht ist aber das genau das Problem,  ihr „Können“.

So schlimm ist es doch wirklich nicht. Unserer Mary V. kann man sicher nicht vorwerfen, dass ihr die Menschen, die über ein geringes oder gar kein Einkommen verfügen, nicht am Herzen liegen würden. Niemand zuvor hat so viel für die Wiener getan, wie Mary und ihre Genossinnen. Ja, sie haben wirklich viel für Wien getan. Man denke nur an die vielen Millionen Euro, die sie in Plätze und Straßenzüge investiert haben, die zum Flanieren und Verweilen einladen sollen.

Ich muss sagen, unsere Mary weiß, was die Wiener Bevölkerung wirklich nötig hat, Plätze, die zum Verweilen einladen. Ja, viele Wiener und Wienerinnen werden solche Plätze dringend nötig haben, schließlich brauchen sie ja einen Platz, wo sie ihren Schlafsack ausrollen können, wenn ihr Einkommen nicht mehr für die Begleichung der Lebenserhaltungskosten ausreicht, wenn sie sich entscheiden müssen, ob sie das Geld für Essen oder Wohnen ausgeben.

Also, meine lieben Leser und Leserinnen, denkt daran, niemand anderer als unsere rot-grüne Stadtregierung verdient es, heuer gewählt zu werden. Niemand anderer hat sich so wie Maria Vassilakou und Michael Häupl für das Wohl der Wiener eingesetzt. Niemand anderer hat so selbstlos agiert wie die beiden.

Scheiße, ich hätte die fünf „Zipfer“ nicht trinken sollen, vor allem nicht auf leerem Magen, ignoriert bitte den letzten Absatz. 🙂