Wien, wo Dummheit gut gedeiht

Die Partei der Denkbefreiten hat sich unnötigerweise wieder zu Wort gemeldet. Man beschränkt sich scheinbar nicht mehr damit, nur Krieg gegen die Autofahrer zu führen. Es wurde ein neues Ziel gefunden, das man versucht, mit der Macht der Dummheit, über die ein „Grüner“ offensichtlich in rauer Menge verfügen dürfte, zu bekämpfen.

Unsere grüne Verbotspartei hat mit den Heizpilzen nun ein weiteres Ziel gefunden, dass nicht in ihre marxistisch degenerierte Gedankenwelt passt und dass deshalb bekämpft werden muss. Wiens frustrierte grüne Quotenweiber stören sich plötzlich an den Heizpilzen, die es uns erleichtern, sich in der frischen Luft eines spätherbstlichen Schanigartens zu betäuben, um wenigstens für kurze Zeit nicht mehr jenes Elend ertragen zu müssen, dass die rot-grünen „Freunde Wiens“ und ihre allzu willigen Helfer über Wien gebracht haben. Nur ist es scheinbar leichter, Autofahrer zu schikanieren, als Heizpilze verbieten zu wollen.

Weniger Freude als die Beiselbesucher hat damit der Umweltsprecher der Wiener Grünen, Rüdiger Maresch, der die neue Sitte der Beheizung von Gastro-Außenbereichen als “unglaubliche Energieverschwendung” bezeichnet. Schon im Dezember 2007 wollte er gemeinsam mit seinen Parteikollegen aus Klimaschutzgründen im Wiener Gemeinderat ein Verbot für die Aufstellung von Terrassenstrahlern im öffentlichen Raum herbeiführen. Allerdings hat der Antrag der Grünen damals bei Weitem nicht die notwendige Mehrheit gefunden.

Warum eine solche Regelung in Wien nicht so einfach ist, erklärt Wolfgang Khutter, stellvertretender Abteilungsleiter der Umweltabteilung (MA 22): “Ein Verbot von Heizstrahlern kann in Österreich nicht auf Landesebene bewirkt werden, dazu bedarf es der Änderung eines Bundesgesetzes, nämlich der Gewerbeordnung.” Weil die Heizstrahler keine Beeinträchtigung von Nachbarn – etwa durch Lärm oder Luftschadstoffe – bewirken, können sie ohne Gesetzesänderung nicht verboten werden. Dem neuen Trend der Schanigartenbeheizung kann auch Khutter nichts Sinnvolles abgewinnen: “Ich halte das für mäßig intelligent.” (Zitat „wienerzeitung.at“)

Rüdiger Maresch, auch so ein grünes Prachtstück, seine Eltern sind sicher stolz auf ihn, spricht in Zusammenhang mit der Verwendung von Heizpilzen von Energieverschwendung. Aber zu der, immer früher startenden und immer mehr ausufernden Weihnachtsbeleuchtung schweigt sich diese politische Zierde aus. Ist die Weihnachtsbeleuchtung oder gar der hell erleuchtete Baum am Rathausplatz keine Energieverschwendung?

Dass man im Wiener Magistrat nicht die hellsten Köpfe beschäftigt, wurde soeben wieder bewiesen. Gäbe es mehr Menschen wie Wolfgang Khutter, so wäre mit Sicherheit das Rad noch nicht erfunden und wir würden noch in Höhlen wohnen.

Die Dummheit von Maria Vassilakous geistigen Kindern hat mit dem Wunsch, Heizpilze zu verbieten, den Zenit der Dummheit noch nicht erreicht.  Diesen erreichten sie erst mit: “Kuscheln statt heizen”, eine wirklich blöde Idee.

Von Seiten der Stadt Wien versuchte man den Wirten den Verzicht auf Heizstrahler durch die Ausgabe von Decken mit der Aufschrift “Kuscheln statt heizen” schmackhaft zu machen. Im Vorjahr wurden in Wien rund 2000 solcher Decken verteilt. Natürlich könnte man das Problem auch viel einfacher in den Griff bekommen.

Würde nämlich das Ende der Schanigartensaison wesentlich früher angesetzt als mit dem 30. November, so könnte die Energieverschwendung einigermaßen minimiert werden. Solcherart wäre die Heizstrahleranzahl mit einem Schlag auf ein Fünftel bis ein Zehntel herabzusetzen, denn ein Einzelgerät pro Lokal für die Raucher wird selbst von den gewissenhaftesten Umweltschützern toleriert. (Zitat „wienerzeitung.at“)

Dazu kann man nur eines sagen, Erich Honecker und seine SED lassen grüßen.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen, Denken schmerzt nicht