Wiener Alltagsgeschichten

Rote, dümmlich grinsende BallonsUnsere „Wiener VorzeigepolitikerInnen“ lassen kaum eine Gelegenheit verstreichen, wo sie nicht, wie ein betrunkener mittelalterlicher Landsknecht mit ihren Leistungen und Verdiensten um Wien prahlen. Wirft man hingegen einen Blick in die Tageszeitungen, oder deren Online-Versionen, da schaut die Realität freilich anders aus.

Sie hat nichts mehr mit dem Sozialdemokratischen Paradies zu tun, das uns von unseren GenossInnen ständig suggeriert wird. Wien ist zu einem Ort geworden, wo Einbrecher, Räuber und sonstiger gewaltbereiter Abschaum um die Vorherrschaft buhlen.

Brutaler Schläger wütete in Wirtshaus
Schauplatz des Geschehens, eine Abfüllanlage für Gettowürfe in Wien Favoriten, wo einige „urtypische“ Wiener etwas heftig diskutierten. Es dürfte Flugwetter geherrscht haben, eine Bierflasche und ein Barhocker machten im Zuge dieses Gedankenaustausches eine kurze Reise durch die Luft.

Brutalo-Coup auf City-Juwelier: Täter kamen mit Eisenstange
Zwei ungemein wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft mussten wieder einmal beweisen, wie sicher Wien wirklich ist. Diesem soziologischen Experiment fiel ein Security zum Opfer, der die traurige Erfahrung machen musste, dass man nicht nur durch zu viel an alkoholischen Getränken zu Boden gehen kann – Schadenshöhe laut „Heute“ (Onlineausgabe) eine sechsstellige Summe.

Rucksackdieb stach Japaner in den Hals
Und zu guter Letzt musste ein Tourist erleben, wie gastfreundlich und sicher Wien sein kann. Einem japanischen Touristen wurde in einem Hostel auf der Mariahilfer Straße der Rucksack gestohlen. Mit mehr Mut als Verstand verfolgte das Opfer den Dieb. Besser wäre es gewesen, er hätte es gelassen. Als unser kleiner Held den Täter stellte, fing er sich ein Messer ein. Mehrere Schnitt- bzw. Stichverletzungen waren die Folge.

In diesem Sinne, Freundschaft Genossen!