Wiener Polizei nimmt zur Quotenregelung Stellung

Polizei NEUKaum überraschend. Schließlich will man nicht derjenige sein, der die Prügel für das Rathaus einsteckt. Man braucht doch nur ins Rathaus blicken, und kann lernen, wie man Zauberbohnen an das Stimmvieh verkauft.

Unsere geliebte Mary V. beweist es fast täglich. Nun aber wieder zurück zur Märchenstunde:

… “Die Polizei ist verpflichtet die Verkehrssicherheit auch durch Maßnahmen der Verkehrsüberwachung zu gewährleisten. Entsprechend dieser Verpflichtung haben Dienstvorgesetzte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihres Wirkungsbereiches Zielvorgaben zu formulieren”, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme, die die Polizei am Freitagabend ausgeschickt hat.  … (Zitat: „vienna.at“)

Ja, so kann man es auch formulieren. Die Verkehrssicherheit. Immer ein gutes Argument für Maßnahmen, insbesondere dann, wenn sie mit der Einhebung von Strafen verbunden sind. Für Verkehrssicherheit kann man allerdings auch durch Präsenz sorgen, dazu müsste man aber über das entsprechende Personal verfügen.

Schön wäre es, wenn man Bedürfnis für Verkehrssicherheit auch dann hätte, wenn es darum geht, den Fußgängern auf den Gehsteigen diese Sicherheit zu geben. Mittlerweile ist es in der sonnigen Zeit soweit gekommen, dass man sich bei einem Radfahrer, der den Gehsteig mit einem Radweg verwechselt, auch noch dafür entschuldigen muss, weil man den Radfahrer durch die Benutzung des Gehsteiges, zum Abbremsen gezwungen hat.

Oder wie steht es mit der Verkehrssicherheit am Ring? Dort gibt es einen Club, wo in den frühen Morgenstunden, nach einer Kurve, neben den Gleisen, Taxifahrer auf Fahrgäste warten. Und das mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre an dieser Stelle ein Taxistandplatz. Und wen trifft die Schuld bei einem Auffahrunfall?

Soviel zu Verkehrssicherheit auf Wiens Straßen  – pecunia non olet.