Wiener Straßen sollen nach Frauen umbenannt werden

Symbol WEIBLICHBeim Surfen auf „derstandard.at“ passierte es, dass ich auf ein längst in Vergessenheit geratenes, aber für den Fortbestand der Menschheit wichtiges Thema stieß. Richtig meine Freunde, nun ist es endlich gesagt, ich habe mich soeben geoutet, auch ich lese den „Standard“. Ehrlich gesagt, aber nur dann, wenn ich eine Inspiration benötige. Ich gebe zu, keine gute Entschuldigung, aber immerhin.

Die vernachlässigten, nicht beachteten Frauen. Mit vernachlässigten Frauen meine ich nicht jene Angehörigen des weiblichen Geschlechts, die durch Frauensprecherinnen und Flintenweiber indoktriniert, längst vergessen haben, dass sie eigentlich Frauen sind und von ihren Partnern, sofern sie diese noch nicht vergrault haben, mehr oder weniger, nur mehr als (lästiges) Anhängsel gesehen werden.

Ich spreche von jenen Frauen, die sich ihre Rolle und Bedeutung als Frau bewusst sind und für die Männerwelt wirklich großartiges leisten oder geleistet haben. Nach ihnen gehören Straßen und Plätze benannt und nicht nach Frauen vom Schlage einer Johanna Dohnal. Es wäre, glaube ich, besser gewesen, die Verkehrsfläche bei der Theobaldgasse im 6. Bezirk nach, Gina Wild zu benennen und diese für ihre Verdienste um das männliche Geschlecht zu ehren. Oder man denke etwa an Uschi Karnat, die uns Männer in den 70er und 80er Jahren mit ihrer Kunst erfreut hat. Natürlich darf man auf die charmante Vivian Schmitt nicht vergessen, die mit Sicherheit, so manchem Angehörigen des männlichen Geschlechts, etwas Licht in die Dunkelheit gebracht hat.

All diese Frauen würden es eher verdienen, Namensgeberinnen für Straßen und Plätze zu werden, als die sozialdemokratisch oder grün ausgerichteten Quotenweiber, deren beste Leistung des Tages es ist, das Wasser für den Tee nicht anbrennen zu lassen.