Wiens neue Beutelschneider

Polizei NEUNun ist es wieder einmal so weit. Unsere ehrenwerte Stadtregierung hat offenbar wieder erhöhten Geldbedarf. Man benötigt scheinbar wieder einmal mehr an Geld für die sozialdemokratische Version von Monopoly.

Kein Wunder, schließlich müssen ja all die wohldurchdachten Projekte unserer, über alles geliebten Frau Vizebürgermeisterin, auch das „Griechische Prachtstück“ oder der „Politische Schandfleck Wiens“ genannt, finanziert werden. Zu diesem Zweck bedient man sich nun der Wiener Polizei und des, aus dem Kommunismus bekannten Prinzips des Plansolls. Und die offizielle Begründung für diese Maßnahmen sollen Beschwerden von (wohl grünen) Bürgern sein.

Erneut Riesenwirbel um einen Marschbefehl zum Abkassieren von Autolenkern. Wiener Polizeiinspektionen haben die Weisung erhalten, die Verkehrsstrafen zu steigern. Ein Protokoll aus dem Kommando Floridsdorf legt sogar genaue Mindestzahlen fest, wie viel jedes Wachzimmer und jeder Beamte “zu erwirtschaften” haben. (Zitat „Krone.at“)

Unsere Damen und Herrn von der Sozialdemokratischen Einheitspartei Österreichs führen bei der Wiener Polizei eine Mindestquote bei Anzeigen ein. Früher war es so, dass ein Beamter jene Delikte, die er wahr nahm, verfolgte. Nun ist es aber so, dass dem einzelnen Beamten eine Mindestanzahl von Anzeigen pro Monat vorgeschrieben wird. Wie kreativ wird man da wohl werden, wenn man mangels Täter sein Plansoll nicht erfüllen könne? Kreatives Schreiben? Verzerrte Sicht der Dinge? Agent provocateur in der Zivilstreife? Ein Schelm ist, wer hier Böses denkt.

So muss etwa die Inspektion Hermann-Bahr-Straße im 21. Bezirk 200 Autolenker pro Monat abstrafen. Von jedem Polizisten werden mindestens (!) sieben Anzeigen im Monat erwartet. Wer weniger “nach Hause bringt”, muss mit Konsequenzen rechnen. “Wir werden mit jedem Kollegen reden, ob er erklären kann, warum er das vorgegebene Plansoll nicht erfüllt hat”, sagt Polizeisprecher Roman Hahslinger zur “Krone”. (Zitat „Krone.at“)

Ist Wien wirklich so nahe am Bankrott, dass die millionenschwere Abzockerei der MA67 nicht mehr ausreicht, um die Löcher im Budget zu stopfen? Oder bedient sich hier nur der fundamentalistische Apparat einer Maria Vassilakou der Polizei, um den Kampf gegen den Feind der Grünen, auch Autofahrer genannt, effektiver führen zu können?