Wiens Problempolitiker Nummer 1

Wer kann damit gemeint sein, wenn man von Wiens Problempolitiker Nummer 1 spricht? Da der Gender-Appendix „in“ fehlt, kann man schon einmal ausschließen, dass von so Prachtstücken wie Renate Brauner, Maria Vassilakou oder Renate Kaufmann die Rede ist. Wer bleibt da noch über? Andreas Mailath-Pokorny? Auch von dem ist hier nicht die Rede.

Unser Andy ist doch nur ein armseliger kleiner Wicht, der sich stolz auf die Schulter klopft und froh ist, dass er dabei nicht auf die Fresse geflogen ist, wenn er irgend einen linientreuen Genossen unter Österreichs sogenannten Künstlern, auf Kosten der Steuerzahler, näher an den Futtertrog heranführt.

Dann kann nur mehr von unserem Herrn Bürgermeister, Genosse Häupl, die Rede sein, jene unselige Gestalt, die uns Maria Vassilakou beschert hat und die auch für eine noch nie da gewesene Abzockpolitik in Wien verantwortlich ist.

Häupl glaubt nicht an Budgetloch
Einmal mehr stellte der Bürgermeister die Existenz eines “Budgetlochs” in Abrede, es gebe lediglich ein “Auseinanderlaufen der Prognosen”. Auch ein von SPÖ und ÖVP durch das Ignorieren warnender Stimmen verursachtes “Desaster” sah er nicht, und zum Frust der Wähler merkte er an: “Ehrlich gesagt, das ändert die Wahrheit auch nicht, wenn sie jetzt angefressen sind.” (Zitat „vienna.at“)

Und wieder einmal zeigt unser kleiner roter Gartenzwerg, Vorbild aller Unwissenden und Ignoranten, dass es Zeit wird,  den Hut zu nehmen, und Wien von seiner politischen Präsenz zu befreien. Zugegeben, das sind harte Worte. Aber sie sind bei Weitem nicht hart genug.

Wie soll man sonst über einen Menschen urteilen, ihr habt richtig gelesen, meine lieben Leser und Leserinnen, noch verwende ich in Zusammenhang mit Michael Häupl den Begriff „Mensch“, obwohl es mit Sicherheit treffendere Bezeichnungen für ihn geben würde.  Diese „Zierde aller Politiker“  hält in Zeiten der Dürre und budgetären Not, auch noch Josef Cap, mit seinem lukrativen Zweitjob die Stange, anstatt Kritik zu üben.

Damit das arme Hascherl nicht auf Grund des Verlustes seiner Funktion als SPÖ-Klubobmann, einen finanziellen Verlust hat, wurde für ihn eigens ein Posten geschaffen, damit er nicht mit seinem bescheidenen Abgeordnetensalär, auskommen muss. Die arbeitslosen Österreicher werden für dieses Vorgehen sicher Verständnis haben.

 SPÖ-intern verteidigte Häupl das Zusatzgehalt für Ex-Klubchef Josef Cap. Dies sei – “selbst wenn wir alle gegeißelt werden dafür” – Sache der SPÖ. “Pepi Cap” sei auch nicht mehr der Jüngste, und er habe es sich verdient, sich nun um das Parteiprogramm kümmern zu können. (Zitat „vienna.at“)

Wie viele Genossen wird es wohl geben, die wirklich hart gearbeitet  haben und im gleichen Alter wie Josef Cap sind und die  sich damit abfinden müssen,  arbeitslos zu sein, ohne Aussicht auf einen Arbeitsplatz? Wurde auch für diese Menschen ein eigener, hoch dotierter Arbeitsplatz geschaffen? Nein, natürlich nicht. Sie hätten eben Politiker werden sollen, ihr Fehler.

Der Slogan, „Es ist gut, bei der SPÖ zu sein, weil Solidarität zählt.“  gelangt offenbar nur dann zur Anwendung, wenn es darum geht, einem „verdienten“ Genossen, einen Versorgungsposten zu verschaffen, oder die „Freunde von Wien“,  am Futtertrog teilhaben zu lassen.

Solidarität bedeutet für uns, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. Und damit die Verpflichtung, sich für andere, im Sinne der sozialen Gerechtigkeit, einzusetzen. Das heißt: Unterstützung der sozial Schwächeren, der Benachteiligten, anderer Kulturen und älterer Mitbürger. (Zitat „spoe.at, Mitglied werden“)